Mit Logik ins Jetzt
0 Comments Published by Madhukar Organisation on Samstag, 21. April 2007 at 21:42.
Besucher: Ich muss gestehen, mein Verstand spielt mir die ganze Stunde jetzt Streiche durch meine Logik. Die begleitet mich bereits fünfzig Jahre. Fünfundzwanzig Jahre hab ich probiert, über diese Logik hinauszugehen. Auch jetzt gelingt es mir nicht.
Kleines Beispiel: Viele Traditionen, viele Meister, Lehrer sagen mit dem schönen Wort: schaff was, tu was, streng Dich an, mach Vipassana, mach dies, mach das. Im Advaita hör ich: es gibt nichts zu tun. Sei still, sei Liebe, sei hier. Beides erscheint mir ein Konzept. Ich habe beide Möglichkeiten ausprobiert. Und jetzt? Wie löst sich dieser Widerspruch: schaff was und es gibt nichts zu schaffen?
Madhukar: Betrachten Sie selbst das Resultat Ihrer fünfzigjährigen Logika. Bitte berichten Sie mir.
B: Es hat mir gut weiter geholfen, ich bin klug geworden, neugierig, suchend, verdiene mein Geld, mein Leben. Aber ich bin noch immer hier und frage: und jetzt?
Also ich bilde mir nicht ein, etwas gefunden zu haben dadurch, außer dass ich mein Leben lebe.
M: Ist dieses Jetzt nicht das Wunderbarste? So erfüllt und doch so leer?
B: Doch, beides.
M: Eben. Mehr gibt's nicht!
B: (lacht laut) Danke!
M: Bitte!

Kleines Beispiel: Viele Traditionen, viele Meister, Lehrer sagen mit dem schönen Wort: schaff was, tu was, streng Dich an, mach Vipassana, mach dies, mach das. Im Advaita hör ich: es gibt nichts zu tun. Sei still, sei Liebe, sei hier. Beides erscheint mir ein Konzept. Ich habe beide Möglichkeiten ausprobiert. Und jetzt? Wie löst sich dieser Widerspruch: schaff was und es gibt nichts zu schaffen?
Madhukar: Betrachten Sie selbst das Resultat Ihrer fünfzigjährigen Logika. Bitte berichten Sie mir.
B: Es hat mir gut weiter geholfen, ich bin klug geworden, neugierig, suchend, verdiene mein Geld, mein Leben. Aber ich bin noch immer hier und frage: und jetzt?
Also ich bilde mir nicht ein, etwas gefunden zu haben dadurch, außer dass ich mein Leben lebe.
M: Ist dieses Jetzt nicht das Wunderbarste? So erfüllt und doch so leer?
B: Doch, beides.
M: Eben. Mehr gibt's nicht!
B: (lacht laut) Danke!
M: Bitte!

Labels: Dialoge
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