Namaste Ihr Lieben,

heute möchte ich wie versprochen, Euch einen Einblick geben wie die Atmosphäre bei den Satsangs in St. Petersburg und Moskau waren. Von Keike, die auch nach Russland reiste, habe ich eine Beschreibung bekommen die mit so viel Innigkeit geschrieben ist, dass ich es nicht besser beschreiben kann. Was ich noch hinzufügen möchte ist etwas, was mich persönlich sehr berührt hat. Es war die Art und Weise wie die Menschen in St.Petersburg sich von Madhukar verabschiedet haben. Das war so voller Demut und in den Augen war Hoffnung, Zuversicht und Dankbarkeit. Ich habe es als einen heiligen Moment empfunden.
Die Organisatoren in St. Petersburg waren sehr herzlich und fürsorglich und sie haben zum Abschied Madhukar inständig gebeten doch wieder zu kommen.

Die Stimmung in Moskau war völlig anders. Es war quirlig und anfänglich etwas unruhig. Doch bald wurde ein Spirit spürbar, der geprägt war von Erstaunen, Innehalten, Verwunderung und der schließlich in Liebe und Stille gipfelte. Auch hier wurde Madhukar intensiv gebeten doch wieder zu kommen.

In St. Petersburg hatten wir ca. 60 Teilnehmer und in Moskau ca. 140 Teilnehmer. Es waren sehr viele junge Menschen da und was für mich sehr erstaunlich war, es waren mehr Männer als Frauen anwesend.

Nun wünsche ich Euch viel Freude beim Lesen des Berichts von Keike.

Herzlichst
Rita



Satsang in St. Petersburg am 16.05.2007


Wohl erholt und gestärkt, auftauchend aus Luxus und einem intensiven, mich immer wieder sehr tief berührenden Retreat „Herzensfreude“ im Bregenzer Wald, lande ich, glücklicherweise in lieber Begleitung von Gesa, in St. Petersburg.

Nach zwei Tagen touristischem Leben in St. Petersburg begeben wir uns in eine ganz besondere Atmosphäre.
Wir betreten den Satsang-Raum in St. Petersburg und alles ist vergessen, denn wir tauchen ein in eine Krishna-Energie, eine Atmosphäre, wie ich sie bisher nur in Indien, in Kathedralen erlebte. Unvermittelt ist Berührtheit da, Liebe, Zutrauen und Sich - Wohlfühlen.

Gesa und ich erleben eine sehr herzliche Begrüßungen mit den Organisatoren, die wir am Abend zuvor kurz kennen lernten. Die Teilnehmer kommen spät, kurz vor 19.00 Uhr. Sehr schnell füllen sich die Reihen, ohne viele Gespräche, ohne viel Unruhe. Zurückhaltende Vorfreude ist spürbar.

Im Hintergrund auf der Bühne eine Krishna-Statue, indische Gottheiten, eine dezente Dekoration, nichts ist zu viel, nichts zu wenig. Vor diesem göttlichen Arrangement der bereitete Platz für den Meister, für Madhukar.
Gibt es etwas hinzuzufügen?

Wie schwebend, lautlos, fein, schreitet ohne Vorankündigung Madhukar durch die Reihen, seinem Platz entgegen, setzt sich ebenso lautlos, liebevoll lächelnd, still.


Unvermittelt geschieht ein Abtauchen in einen wunderbaren Satsang, in Stille. Ich bin umgeben und verbunden mit liebevollen, herzlichen, demütigen und dankbaren Menschen. Dankbarkeit, hier sein zu dürfen.

Fragen und Antworten, Dialoge in allumfassender Liebe und Demut, Hochachtung. Eine wunderbare Zeit in einer wunderbaren Energie mitten in St. Petersburg, in Russland, in der Welt. Interessierte, kundige, sehr persönliche Fragen werden gestellt. Ich fühle mich wie in Watte gehüllt, allerdings heißt diese Watte Love, pure Love. Die Herzen fließen über, erfüllen den Raum. Immer wieder Stille. Keine Musik, und diese fehlt während keinem Moment. Die Erlebnisse sind nicht in Worte zu fassen, da es hierfür keine Worte gibt. Eine jede, ein jeder von Euch weiß, wie Satsang, das Sein mir Madhukar, berührt, verändert, erfüllt.

Verstehende, erkennende Augen-Blicke während der Pause, herzliche Worte und Umarmungen zwischen Menschen, die sich nie zuvor gesehen hatten.

Im zweiten Abschnitt wieder Fragen und Fragen, skeptisch, bittend, verzweifelt und hilfesuchend. Ein beeindruckender Satz vom Meister, dass er diese Reise für eine Person angetreten hätte, die Erwachen erfahren werde. Ein kurzer Moment der Ungläubigkeit, der Gedanke spürbar im Raum, wer wird das sein und dann wieder Stille, Zuhören, Spüren, SEIN.

Die Zeit rückt in den Hintergrund. Möge dieser Satsang ewig dauern.
Unvermittelt fällt ein schwerer Vorhang, die Krishna-Statue verdeckend. Die Symbolik ist greifbar, der Satsang neigte sich dem Ende zu.
Om Tat Sat.

Madhukar, Dankesworte richtend an die liebevollen Russinnen und Russen, will den Raum ebenso lautlos schwebend verlassen wie er gekommen ist. Hier und dort ein Händeschütteln, Blicke, Verweilen. Die Besucher jedoch hält es nicht auf den Plätzen, nein, sie gehen einzeln zu unserem geliebten Meister, um sich persönlich mit Händeschütteln, tiefen Blicken, Hochachtung und Dankbarkeit zu verabschieden.

Was ist schon Zeit und Raum, wenn Herzen berührt sind? Tief berührt!

Seit dem Satsang in St. Petersburg sind Gesa und ich bereit, Moskau - egal wie - zu erleben. Dankbarkeit, Liebe, Sehnsucht und Freude erfüllen mich im Auf und Ab der Wellen der Glückseligkeit.




Satsang in Moskau am 18.05.2007


Kurze 30 Minuten vor Beginn des ersten Satsangs in Moskau wird der Raum geöffnet. Innerhalb weniger Minuten platzt dieser fast aus allen Nähten. Die Besucherzahl ist deutlich höher als erwartet, die Teilnehmer stehen, sitzen, liegen relaxt egal wie und wo auf Stühlen, Sitzkissen, Yogamatten lehnen am Türrahmen. Für unseren geliebten Meister und die Übersetzerin bleibt gerade noch ausreichend Platz inmitten der vielen Menschen. Das ganze Treiben wirkt chaotisch und unübersichtlich. Tatsächlich ist es Ausdruck des freudigen Wartens, einer greifbaren Neugierde, dem angekündigten Meister, Madhukar, zu begegnen.

Fast unbemerkt betritt Madhukar den Raum, einen umschweifenden Blick durch die Runde sendend, und bahnt sich seinen Weg. Ein völlig anderer Satsang als in St. Petersburg beginnt. Nicht vergleichbar mit irgendeinem Satsang in Europa oder auch in Indien. Gibt es jemals die Vergleichbarkeit im Hier und Jetzt?

Die Teilnehmer interessiert, relaxt, unruhig, schauen sich „den da Vorne“ gerne mal an. Nach der einleitenden Stillephase, nicht zu lang, blitzen die ersten Fotoapparate auf. Hier und da rücken die Menschen näher zusammen, um zu ermöglichen, dass jeder etwas weiter vorne sitzt, um Madhukar besser in die Augen schauen zu können. Stille, lange Augen-Blicke. Madhukarji beantwortet Fragen mit liebevollen Antworten und Hinweisen. Sehr ruhige Momente sind möglich in einem unruhigen Raum. Die Zeit vergeht wie im Fluge.

Was für eine Stimmung, die erscheint wie ein Eintauchen in die Jugend Moskaus. Musik und Augen-Blicke berühren so tief, dass Liebe bis in die Herzen – scheinbar aller Teilnehmer - eingehen kann. Vor mir Sitzende sinken vor Demut und Hingabe in sich zusammen, fassen sich bei den Händen und schauen sich voller tiefer Liebe in die Augen. Glückseligkeit überall.

Om Tat Sat.

Der Meister bedankte sich mit einem Hinweis auf das Intensiv am nächsten Tag und geht. Glücklich und beseelt bleiben wir zurück. Ein kurzer Moment der Überlegung und des Innehaltens, bevor wieder eine rege Betriebsamkeit den Raum erfüllt.

In der traumreichen Nacht und auch morgens befinde ich mich in einer „anderen Welt“, Satsang hatte bereits wieder begonnen, bzw. ein Beweis mehr, dass es niemals aufhört. Ich fühle mich meinem Meister so nah, eingebunden in die wunderbarste Energie und Liebe. Ich bin eingehüllt und voller Vorfreude auf das Intensiv an diesem Tag.


Intensiv mit Madhukar in Moskau am 19.05.2007

Was mich heute erwartete, ist so wenig mit Worten zu beschreiben wie viele Erlebnisse zuvor mit meinem Meister.

Der Satsang findet in einem anderen, viel schöneren Raum statt. Ein anderes Warten ist spürbar, gänzlich anders als am Vortag. Die Teilnehmer sind ausgerichtet auf Madhukar, Liebe und Wahrheit. Viele wollen direkt vor dem großen Meister sitzen, zumindest vorne, um ihm ganz nah zu sein. Es geht nicht mehr um die Idee, sich einen Meister anzuschauen, nein, es geht um Wünsche, Sehnsüchte, das Auflösen von Themen, das Erleben von Freude und Einssein, die Beantwortung ernsthafter Fragen. Es geht um Wunder. Die Anspannung und Erwartung ist spürbar, bis endlich Madhukar den Raum betritt.

Die Stillephase, ganz besonders, die Energie und meine Thematik so „Zeit- Raum- Generationen – übergreifend“, dass ich staunend und atemlos innerlich nur „zusehe“, was geschieht. Ein Gefühl der Befreiung und Leichtigkeit bahnt sich seinen Weg, Glück, Freude ob dessen, was der geliebte Meister für mich, uns, die Welt, das Universum ist, tut und ausrichtet.

Klarheit den ganzen Tag, Liebe und Nähe. Bis zur Pause eine Milde, nach der -verkürzten - Pause ein liebevoll strenger Meister, kompromisslos und ermahnend, aufrüttelnd, liebevoll lächelnd, tiefe Blicke und offene Herzen. Begleitende Musik, die dahinschmelzen und weinen lässt.


Der Gedanke an unsere wunderbare Welt sogleich beantwortet mit Musik. Ja, was für eine wunderbare Welt, in der wir leben. Was für eine Gnade. Das Geschenk, am Satsang mit Madhukarji teilnehmen zu dürfen, Liebe und Selbst zu sein, denken zu dürfen aber nicht zu müssen.


Herzliche Verabschiedungen am Ende des Meetings. Ernst gemeinte Fragen, ob sich ein Leben im Sein mit Madhukar verändert, beantworte ich mit der Gegenfrage: Wo darf ich anfangen zu erzählen? Es wird etwas dauern, oder reicht die kurze Antwort: Ja, mein Leben!

Ein lässig dahin gesagtes „Auf Wiedersehen“ mit dem plötzlich ernstgemeinten Nachsatz: Ja, hoffentlich sehen wir uns wieder. Ach ja, hier ist Moskau, Russland, nicht Europa, Deutschland. Egal. Zeit und Raum sind derart unbedeutend.

Unwirkliches Sein und Schauen hält Momente, Stunden, Tage und Wochen an und ist auch jetzt noch präsent. Es hindert mich daran, so zu sein wie ich bisher war. Ein Zurück gibt es nicht...gewollt oder nicht.........



Und jetzt, Wochen später, erlebe ich, dass neue Begegnungen stattfinden, neue oder geheim gehaltene Themen sich eröffnen. Ich erkenne die Spielchen des Lebens, die Leela, anders. Aufgrund meiner Erzählungen immer wider die Thematik Krieg, Russland, Verwandte, Familie. Und plötzlich ist es leicht, zu reden, zu erzählen, gemeinsam zu sein.

In mir die Erkenntnis, warum das Leben mich nach St. Petersburg und Moskau führte, warum ich dem Wunsch dorthin zu reisen, nicht ausweichen konnte und ich verrückt genug war, mich dem nicht zu entziehen.



Ich verneige mich in tiefer Dankbarkeit und Liebe!
Love
Keike

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3 Kommentare zu “Zum ersten Mal: Madhukar in Russland! Traumhaft schöner, romantischer Satsang in St. Petersburg und Moskau!”
  1. # Anonymous Suri

    Wow, was für eine schöne Beschreibung - fühl mich jetzt, als wäre ich mit dabei gewesen. Gerade die letzten Abschnitte haben mich tief berührt & meine Augen feucht werden lassen. Fast würde ich sagen: ich weiss genau was du meinst - dabei ist es doch bei jeder anders. Macht nix. Satsang ist halt einfach The Best !!!
    ...besonders mit Madhukar.
    Danke, Keike, dass du dieses Unbeschreibliche mit uns allen teilst.

    Love Suri  

  2. # Anonymous Anonym

    Liebe Keike,
    Ich danke Dir herzlich für Deine berührenden Worte! Ja, es fühlt sich so vertraut an wovon Du berichtest. Satsang in seiner reinsten Form. Schön daß Du uns daran teilhaben läßt!

    In Freude,
    Arati.  

  3. # Anonymous Anonym

    Geliebte Keike
    habe noch nicht einmal alles gelesen...
    das"Intensive" fehlt noch
    aber das bis hier Gelesene ist schon soo intensiv
    bin berührt,gerührt und sprachlos
    und...voller Bewunderung, wie Du das Unbeschreibbare beschreibst
    Worte findest
    hallelujha

    Liebe Keike,
    jetzt habe ich auch das"Intensive" gelesen
    bin zu Tränen gerührt
    ob der Gande, mit der Du das Unaussprechliche berührst

    hallelujah
    welch Gnade
    das so mit uns zu teilen

    In Liebe und Dankbarkeit
    Sannati  

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Bilder vom Rainbow Spirit Festival in Baden-Baden!



P.S.: Wir empfehlen Ihnen unbedingt den Erlebnisbericht zu diesem einzigartigen Event weiter unten im Blog durchzulesen.

P.S.S.: Wie immer wünscht Ihnen Ihr Madhukar Team von ganzem Herzen viel Freude und vor allem auch Spass beim Besichtigen der vielen Bilder und Texte im Madhukar Blog.

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1 Kommentare zu “Bilder vom Rainbow Spirit Festival in Baden-Baden!”
  1. # Anonymous Ruud

    He gozer,

    ga je lekker? Zo te zien wel. Spreek je snel, MZZL, Ruud.  

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Rainbow-Spirit-Festival, Baden-Baden 25. – 28.5.2007

Das Rainbow Spirit Festival - Ein Erlebnisbericht von Suri in Love


Nachdem ich die lange Schlange und das hektische Treiben am Eingang hinter mir gelassen hatte und nun endlich im Besitz dieses bunten Armbändchens war - zwar duschfest, aber modisch echt ein Schlusslicht - war ich berechtigt zum Eintritt in die Heiligen Hallen des Kongresshauses. Jetzt konnten die Spiele beginnen. Na dann, auf geht’s und rein ins Esogetummel.

Auf 4 Floors gab es viel zu entdecken. Es waren hier Infos über Massagetechniken, gechannelte Malerei, nebenan Meditationskissen und Biobrote, dort Möbel aus Nepal und gegenüber Edelsteine aller Art gepaart mit dem einzigartigen, zarten Duft von Yogitee.


Viele (manchmal mehr, manchmal jedoch auch weniger) überzeugend klingend und wirkende Stände mit Ausstellern, die darauf vorbereitet waren ihre Methode, Vorschläge oder Accessoires zur Umsetzung des Rainbow Spirit in’s Daily Life feil zu bieten.

Rund um die Uhr liefen in Räumen wie ‚Lotussaal’, ‚Raum Cosmos’ oder ‚One Spirit Auditorium’ die verschiedensten Veranstaltungen, Workshops, Vorträge, Konzerte. Da musste man schon recht gut organisiert sein um „nichts zu verpassen“ und Überschneidungen möglichst zu vermeiden.

Eine anregende Unterstützung zur Gestaltung des wochenendlichen Terminplans waren die ausgeschriebenen „Highlights“ des Festivals. Diese viel versprechende Ankündigung bewarb Veranstaltungen für die sich statistisch und/oder prognostisch besonders viele Besucher interessieren. So natürlich auch die Meetings mit Madhukar.

In einem riesigen hörsaalartigen Konferenzraum mit unendlich vielen blauen, bequemeren Kinosesseln, warteten am So, den 27.5.07 um 11.30 Uhr mehrere hundert Menschen auf das Erscheinen des Meisters. Die Satsangs in Baden-Baden sind geprägt von einem sehr intensiv – tiefen und gleichzeitig heiteren bis locker-flockig, lustigem Charakter.

Mal wieder war ich völlig berührt, beeindruckt, begeistert und damit ganz offensichtlich nicht allein. Denn als der Satsang mit „Om Tat Sat“ beendet war, klatschten die Besucher als würden sie eine Zugabe wollen. Man fühlte sich sichtbar (und ich meine in der Tat sichtbar) ‚erleichtert’ oder zumindest sehr gut unterhalten und gab dem Ausdruck. Fehlten nur noch die Standing Ovations

…und was nicht ist kann ja noch werden…

Die vielen, übersprudelnden Fragen über Gott und die Welt & ICH wurden so überzeugend und allumfassend beantwortet, dass sie schon am Montag (dem zweiten Meetingtermin des Festivals) wie ausverkauft schienen.

Dementsprechend still war es – und das in diesem gigantischen Saal, mit diesen vielen Menschen… hach, herrlich … Ich hörte sogar im Anschluss jemanden sagen: „Wow, so etwas habe ich noch nie erlebt, es hätte mich fast umgehauen.“

Madhukar lud daraufhin ein, zu ihm nach vorne zu kommen. Jeder der will, eine nach dem anderen. Das war toll!

Man stand Schlange, um für einen Moment in die Augen des Gurus schauen zu dürfen und sich selbst zu erblicken. Ganz verzückt und augenscheinlich tief berührt verneigte man sich und machte sogleich den Platz frei für den oder die nächste Lucky One.

Der Raum bebte vor Präsenz und Klarheit. Die freudigen Gesichter strahlten. Ich meine, was bleibt einem denn auch anders übrig als zu strahlen? Es platzt einfach aus einem heraus, ohne Voranmeldung. Aber Vorsicht! Die Vermutung liegt nahe, dass es ansteckend ist!

Es war also ein echter Feiertag. Der Anlass: das Fest der Liebe und die Dankbarkeit für dieses wunderbare Leben.

Das sich das intensiv Erlebte (und das ist wahrlich kein Einzelfall, sondern eher die Regel in Masterjis Gegenwart) nicht so einfach wieder abstreifen lässt ist unverkennbar. Das machte sich auch an der Madhukar-Oase, unserem Stand im 2. Stock bemerkbar.

Unser Team von motivierten Happy People war sich der repräsentativen Aufgabe der „Vertretung Gottes auf… äh, im Kongresshaus“ sehr bewusst. Authentisch und überzeugend klar strahlte die Oase in der obersten Etage (…dem Himmel am nahsten) als einer der leuchtendsten Stände im ganzen Haus.

Das hing einerseits an dem Riesen-Plakat mit verlockend, anziehendem Foto von Madhukar und den hervorragenden Produkten, die jeder Interessierte dort käuflich erwerben konnte und andererseits an der Authentizität der Stand-Helfer und Flyer-Verteiler.

Nicht nur das neu erschienene Buch „Einssein- Klarheit und Lebensfreude durch Advaita“ sondern auch DVD’s, Satsang-CD’s, Fotos, Sticker, alles in einer optisch sehr ansprechenden Aufmachung, wurde geschmackvoll präsentiert. Der Kommentar von einem sich völlig inspiriert fühlenden Gast dazu war: „Also eins muss ich euch noch mal sagen – Geiles Design!“ – oh, danke, das leiten wir gern weiter :o)

Da sprudelte etwas. Es lebte. Und die Besucher fühlten sich angezogen wie Bienen vom Honig - mmh, wie süss. Da sagte z.B. einer: „Ihr lacht immer so schön, ihr strahlt richtig“, eine Andere meinte: Ihr seid so getragen vom Meister. Es ist schön euch zu zusehen.“ Oder: „Oh ja, hier muss ich einfach her kommen. Es fühlt sich sooo gut an bei euch (am Stand)“.

Ehrlich gesagt, war das der schönste ‚Lohn’.
Ja, ganz genau, es ist möglich „Klarheit und Lebensfreude durch Advaita“ im alltäglichen Leben umzusetzen – einfach so!

Ich freue mich schon auf’s nächste Jahr, wenn es wieder heisst: Enter - Freedom - @ - Baden Baden. Fun !!!

Hope to see you there.

Suri in Love

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1 Kommentare zu “Rainbow-Spirit-Festival, Baden-Baden 25. – 28.5.2007”
  1. # Anonymous Anonym

    Der Erlebnisbericht drückt wirklich aus, was da so abgeht. Danke dir Suri.
    Baden-Baden ist einfach Klasse. Trotz des vielleicht eher konservativen Charakters der Stadt, passt das Rainbow-Spirit-Festival und vor allem Satsang genau darein. Denn die Menschen kommen in die Stadt um sich zu Erholen, um Frieden und Stille zu genießen.
    Satsang mit Madhukar ist da genau das richtige.  

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Podcast News

Seit Februar gibt es auch einen Podcast von Madhukar!



Hier sind Audioausschnitte aus Satsangs und das Interview mit Madhukar: "Eins – Leben mit Advaita", zum Anhören und Downloaden verfügbar.

Wir werden in Zukunft weiterhin schöne Satsang-Ausschnitte online stellen. Wer keinen verpassen will kann sich diese hier abonnieren.

Link zum Podcast: http://www.madhukar.org/podcast/madhukar.xml

Was ist ein Podcast?

Eine Audiodatei, die zuvor aufgenommen wurde und dann ins Internet gestellt wird. Sie kann direkt online angehört oder zuerst heruntergeladen werden. Podcast ist ein zusammengesetztes Wort aus "iPod" und "Broadcasting". Im Grunde ist ein Podcast wie ein Radiosender mit einer Serie von Sendungen aus Audioaufnahmen. Der Vorteil dabei ist, dass man sich die Zeiten zum Anhören selbst wählen kann und dass es ohne Anmeldung und kostenfrei ist.


Wie funktioniert das abonnieren?

Der Podcast ist in einem speziellen Nachrichtenformat erstellt, einem RSS-Feed. Eine Software, der sogenannte "Podcatcher", kann dieses Format lesen, automatisch herunterladen und aktualisieren. Ein solcher "Podcatcher" ist zum Beispiel in dem Programm iTunes® integriert.

Hier zwei Links zu weiteren Erklärungen und kostenfreier Software zum Download:

http://wiki.podcast.de/Podcatcher
http://wiki.podcast.de/Podcast


Viel Spaß mit dem Podcast!

Ihre Madhukar Organisation

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Advaita auf dem Uni Lehrplan

Es ist der 24.Mai 2007, 20 Uhr in Tübingen:

Die 53 Absolventen des Leibniz-Kollegs sind gespannt: Ungewöhnlicher Besuch zur Abendveranstaltung. Einer der Studenten hat Madhukar eingeladen zum wissenschaftlichen Kolloquium.

Thema: Advaita, die Lehre der Nicht-Dualität.





Reges Treiben im Vorraum. Auf der Sitzgruppe lebendige Diskussion über die neuesten Filme, über die besten Filme, über Lieblingsfilme. Gemeinsames Wohnen und Arbeiten unter einem Dach lautet hier die Devise. Vielbeschäftigte nehmen jetzt noch schnell vor der Veranstaltung ihre Mahlzeit ein. Andere helfen mit, Tische und Stühle an den richtigen Platz zu bringen. Eben wurde darin noch getanzt, jetzt gelüftet und umgebaut.

Mit kurzer Hose, T-Shirt und Mütze betritt ein stattlicher Herr mit seiner Begleiterin die Räume des Kollegs und macht Witze über Fußball. Die Studenten sind noch nicht bereit für die Botschaft von Madhukar: Hier beginnt alles 15 Minuten später – die akademische Viertelstunde.

„Was braucht er denn von den Utensilien, die wir für die Redner hier vorrätig haben? Ein Stehpult? Die Leinwand? Den Overheadprojektor? Einen Stuhl? Flipchart?“ Die Assistentin grinst: „Am liebsten einen Sessel und ein Glas Wasser.“

Mit einer Fabel beginnt er seinen Vortrag. Mit der Fabel von dem Löwen, der in Indien bei einem Wäscher aufgezogen wird, zusammen mit den Eseln. Mit der Fabel von dem Löwen, der meint, ein Esel zu sein.

Wie beiläufig streift Madhukar seine Schuhe ab und setzt sich im Sessel bequem in den Schneidersitz. Es sei kein traditioneller Satsang heute, sonst hätte er nicht mit Reden begonnen, sondern mit Schweigen. Noch eine kurze Erklärung, was unter Advaita zu verstehen ist und dass er eigentlich gar keine Botschaft hätte.

Er erzählt von dem indischen Weisen Sri Ramana Maharshi, der nach jahrelangem Schweigen die Frage eines Suchenden damit beantwortete, dass er mit einem Stöckchen in den Sand schrieb: „Weil jeder glücklich sein will.“

Dann lädt er die Gruppe zum gemeinsamen Schweigen ein. Auch hier nicht der gewohnte „Om“ – Laut als Abschluss der kurzen Stille, sondern ein deutlich hörbares Wort. Dann liest er aus seinem neuen Buch Einssein.

Die Fragen der Studenten werden nicht weniger. Was er denn zur Moral zu sagen hätte. Ob er seinen Weg beschreiben könne. Was er denn eigentlich geplant hätte heute zu sagen wenn ihn die Studenten nicht davon abgebracht hätten mit ihren vielen Fragen. Was er zu dem vielen Leid zu sagen hat, das es auf der Welt gibt. Was ein Erwachter so macht den ganzen Tag. Warum er sich der Quantenphysik und der Hirnforschung bediene um Erfahrungen zu beschreiben.

„Ich sehe, Ihr Interesse wird immer größer. Ich muss heute Abend noch weiter reisen. Zwei Ihrer Fragen kann ich noch beantworten.“ Gesagt, getan - nach großem Beifall macht sich Madhukar wieder auf den Weg. Der Alltag hat die Studenten wieder: Das verpasste Essen nachholen, den Liebsten treffen auf der Treppe, Komplimente zwischen Tür und Angel: „Irgendwie siehst Du heut’ ziemlich gut aus.“

Die Studenten des Leibniz Kollegs sind es gewohnt, über den Tellerrand zu schauen. Es hat sich auf die Fahnen geschrieben, jedes Jahr ca. 50 Studierenden als Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten Einblicke in eine Vielzahl akademischer Fächer zu bieten. Interdisziplinäres Arbeiten, ein breites Wissensspektrum, Flexibilität und Dialogbereitschaft zählen zu den Devisen der universitätsnahen Einrichtung, die in Deutschland einmalig ist.

Autorin: Shivani

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1 Kommentare zu “Advaita auf dem Uni Lehrplan”
  1. # Anonymous Suri

    Hey, Super-Text.
    Wäre gern dabei gewesen. So was sollte es an mehreren Unis geben. Seminare dieser Art, würde ich mit Vorliebe besuchen. Einen geistigen Orgasmus mal ganz anders erleben, durch das Wissen hinterm Wissen. Tolle Idee.  

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Jetzt-TV: Autorenlesung mit Madhukar online anschauen!

Autorenlesung mit Madhukar aus seinem neuen Buch:

Einssein – Klarheit und Lebensfreude durch Advaita"


Ab sofort im Madhukar Shop erhältlichDas Glück des Einsseins, Freiheit als wahre Natur, Liebe in der Abwesenheit des Verstandes, im einfachen Glück des Seins, Herzen sind Frieden, immer gegenwärtige Präsenz, der unbedingte Wunsch nach Freiheit, Kulmination der Lebensfreude, die Symphonie des Universums, das Immerwährende jenseits von Zuständen, das unverständliche Einssein, das unberührte, reine Sein; absolutes Bewusstsein als Seinsgrund immer hier, kein persönliches Ich, Einssein als essentielle Erkenntnis, Satsang als Leuchten des Selbst.

(Mit freundlicher Unterstützung von Devasetu W. Umlauf. Lieben Dank Devasetu!)


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