Forscher lassen Menschen aus dem eigenen Körper fahren
0 Comments Published by Madhukar Organisation on Freitag, 31. August 2007 at 15:17.
Wenn die Augen den Körper verlassen, wandert das Selbst dann mit ihnen? Diese auf den ersten Blick eigentümliche Frage beschäftigt den schwedischen Psychologen Henrik Ehrsson schon seit seinem Studium. Natürlich ist das Gedankenspiel als solches unrealistisch. Allerdings berichten Menschen immer wieder von dem Gefühl, außerhalb des eigenen Körpers zu stehen: Patienten mit neurologischen Erkrankungen etwa oder Schlaganfall-Opfer. Auch Menschen, die für kurze Zeit klinisch tot waren, erzählen zuweilen von so genannten Nahtod-Erlebnissen und damit verbundenen außerkörperlichen Erfahrungen. Bis zu zehn Prozent der Bevölkerung erfahren irgendwann im Leben wenigstens einmal eine "out-of-body experience" (OBE), wie Fachleute die Sinnestäuschung nennen.Jetzt berichten Forscher in gleich zwei Beiträgen für das Wissenschaftsmagazin "Science" (Bd. 317), wie sie bei kerngesunden Versuchspersonen ähnliche Illusionen hervorgerufen haben - ganz ohne mystisches Tamtam. Videokameras und eine 3D-Brille genügten.
Ehrsson, der am University College in London und dem renommierten Stockholmer Karolinska-Institut forscht, filmte seine Versuchspersonen von einem Punkt etwa zwei Meter hinter ihrem Rücken aus. Er übertrug die Bilder in Echtzeit auf die Videobrillen vor den Augen der Probanden. Das rechte und das linke Auge erhielten dabei leicht versetzte Ansichten, so dass der räumliche Eindruck entstand, die Person betrachte den eigenen Körper von hinten.
Dann berührte der Wissenschaftler mit zwei Plastikstiften die Brust des Test-Teilnehmers - außerhalb des Blickwinkels der Kamera - und zugleich jene Stelle im Raum, an der sich die Brust des virtuellen Körpers befand. Das reichte aus: Die Versuchspersonen glaubten, sie hätten tatsächlich hinter ihrem eigenen Körper gesessen und ihn von dort aus beobachtet. "Viele von ihnen haben gekichert und sagten, 'Wow, so was Verrücktes!'", berichtet Ehrsson.
Hammerschlag auf virtuellen Körper - echter Stress
In einem zweiten Experiment griff Ehrsson zu rustikaleren Methoden. Mit einem Hammer schlug er auf die virtuellen Körper der Probanden ein - und prompt registrierten die Elektroden an deren realer Haut Stress. "Wir fühlen, dass unser Ich dort lokalisiert ist, wo unsere Augen sind", meint Ehrsson. Prinzipiell sei die Illusion auch nicht auf Sitzen oder Stehen beschränkt, erklärte Ehrsson gegenüber SPIEGEL ONLINE.
Das Londoner Experiment, ein Lehrstück perfekter Illusion?
"Zu einer klassischen OBE gehört sicher, dass alle Sinnesmodalitäten in den zweiten Körper hinein verlagert werden", sagt Philosoph Metzinger. Deshalb will er bei den beiden Experimenten höchstens von "Teleportations-OBEs" sprechen - und hält Ehrssons Aussage für "ein bisschen dick aufgetragen". Immerhin, das Ich-Gefühl lässt sich gezielt manipulieren - so viel steht fest.
"Videospiele könnten so ein ganz neues Niveau erreichen", spekuliert Ehrsson derweil. Auch Tele-Operationen könnten davon profitieren, wenn Chirurgen die Illusion vermittelt werde, sie befänden sich direkt am Operationstisch.
Die Gummihand, das Ich und Descartes
Eine faszinierende Vision. Doch Psychologen, Hirnforscher und Philosophen interessieren sich aus einem ganz anderen Grund für die außerkörperlichen Erfahrungen - und dafür scheinen ausgerechnet die primitivsten Experimente am besten geeignet zu sein. "Wir haben hier die einfachste Form von Ich-Gefühl gezeigt", sagt Metzinger. Schon vor drei Jahren hatte Ehrsson vorgeführt: Im prämotorischen Cortex setzt das Gehirn Informationen zusammen, um zu entscheiden, ob ein Gliedmaß zum eigenen Körper gehört oder nicht. Schon mit der Gummiattrappe einer rechten Hand ließen sich seine Probanden damals reinlegen
Dass in den beiden neuen Experimenten allein visuelle Reize ausreichten, um die gesamte Körperwahrnehmung zu verwirren, deutet Metzinger so: Hier habe man "die einfachste Form von Ich-Gefühl" manipuliert. Und das habe weitreichende Konsequenzen für das Bild vom Menschen. Angefangen bei Descartes seien Philosophen vom rationalen Ego ausgegangen, hätten das Ich geradezu metaphysisch erhöht. Bis heute hält sich diese Vorstellung: Man könne zwar nicht erklären, was das Selbst ausmacht - aber es müsse mit Reflexion und Selbsterkenntnis zu tun haben, und einzigartig mache es den Menschen auch.
"Das sitzt viel tiefer", sagt Metzinger. Er sieht die Chance, dass Psychologen und Hirnforscher das Ich-Bewusstsein nun stückchenweise auseinandernehmen und auf seine körperlichen Grundlagen reduzieren können. Sollten sie damit erfolgreich sein, so werden sie wohl auch feststellen, dass es ein Ich, das allem übergeordnet ist, gar nicht gibt. Schon der Titel ihrer Forschungsarbeit klingt wie ein Kampfansage an Ego-Philosophen René Descartes: "Video Ergo Sum" - ich sehe, also bin ich.
von Stefan SchmittQuelle: www.spiegel.de
Labels: Bewusstsein, Forschung
Retreat Sommerlust in Kitzbühel
2 Comments Published by Madhukar Organisation on Donnerstag, 30. August 2007 at 15:24.
Durch die 1. Begegnung mit Madhukar beim Satsang in Wien wurde mir klar, dass es essentiell ist, einen längeren Zeitraum in der Nähe des Meisters zu sein.
Mein Wunsch war das nächste Retreat in Indien – doch war Dringlichkeit angesagt – keine Extrazeit verstreichen lassen, und so fuhr ich in die wunderschönen Kitzbüheler Berge.
11:30 Satsang
Ich war überrascht, eine völlig andere Wahrnehmung von Madhukar zu haben. Gefühle wie Kälte, Unnahbarkeit, keine Verbindung kamen auf. Es stellte sich mir die Frage: „Bitte, brauch ich das? Hab ich das wirklich notwendig? Was tue ich da eigentlich?“ Irgendwann nach dem Satsang löste sich plötzlich diese Anhaftung an den Meister auf. Eine Klarheit darüber, dass es keinen Unterschied zwischen dem Meister und mir gibt, trat ein. Entspannung machte sich breit und Platz für Wachstum im Sinne von: weniger EGO mehr SELBST. Ich erkannte, dass echte Kommunikation nur auf gleicher Ebene passieren kann, denn jegliche Versuche, einen Unterschied zu machen, bedeutet Trennung.
Am 2. Tag nach dem Satsang tauchten plötzlich die Fragen auf: „Bitte geht’s denn nicht mit etwas mehr Sanftheit? Wo bleibt denn da eigentlich die Wertschätzung für das Gegenüber? Also ich würde nicht so mit mir reden lassen Vielleicht sollte ich nach Hause fahren? Worum geht’s hier eigentlich? Warum setzen sich Menschen solch eiskalten Korrekturen aus? Vielleicht sollte ich doch nach Hause fahren?“ Ich fand es einfach nicht okay, mit welcher Härte der Meister manchen Menschen begegnete. „Ich werde das im nächsten Satsang ansprechen.“, war meine Lösung dazu. Und wieder passierte etwas Unerwartetes. Ich erkannte, dass in Wahrheit gar keine Härte vorhanden ist, sondern dass exakt die Dinge passieren, die passieren müssen und exakt die Worte fallen, die fallen müssen – wie einem unsichtbaren Plan entsprechend, dessen einziges Ziel es ist, dass sich jedes Wesen, welches die aufrichtige Bereitschaft hat, frei (sein kann) ist.
Hmmmh, es geht hier in keinerlei Weise um Veränderung in Form von „Verbesserung“, was einer Oberflächenkosmetik gleich käme, sondern es geht um tiefe Schönheit, passierend auf Klarheit, Wahrheit, Unmittelbarkeit, ohne Umwege in Form von Beschönigung oder Umschreibung sondern sofortige Umsetzung – JETZT – großartig und unbeschreiblich kostbar.
Jeglicher Versuch, etwas Anderes erfahren zu wollen, löst sich auf, wird bedeutungslos.
Neuer Tag, neue Frage: „Lösen sich die Dinge auf, die im Wege stehen?“ Ja, es fühlt sich so an, als würde eine extrem starke und reine Energie alles zerbröseln, was dem Selbst im Wege steht – sogar über 100e km zuhause für meinen Partner Friedrich spürbar. Er hatte öfter das Gefühl, unmittelbar dabei zu sein.
Neuer Tag – keine Fragen mehr. Tiefes Vertrauen macht sich breit, dass alles okay ist, so wie es passiert, dass es absolut einfach, klar und für jedermann passend ist. Einfach nur Hingabe an das Selbst, das einfach alles ist und alles durchdringt. Hingabe nicht im Sinne von etwas hingeben zu müssen (in Form einer Handlung). Nein, es ist eher ein Zulassen, es SEIN lassen. Mit Worten nicht gut zu beschreiben, da es sich nicht form(ulier)en lässt.
Die Bereitschaft im Beisein des Meisters alles loszulassen, was der Freiheit des Selbst im Wege steht: Vorstellungen, Gedanken, Bewertungen, Vorlieben, …, auch die Glorifizierung des Meisters ist außer Acht zu lassen. Dann wird klar, dass das Selbst der einzig existierende Meister ist und Meister wie Madhukar bereitwillig zur Verfügung stellen, dass jeder DAS erfahren darf. Für diese Gnade bin ich zutiefst dankbar und berührt und weiß, dass viele Menschen es erfahren werden.
Petra aus Kärnten
Labels: Erfahrungsberichte
- # 30. August 2007 19:37
-
#
31. August 2007 20:08
Lieber Norbert, liebe Petra!
Herzlichen Dank für Eure Erfahrungsberichte.
Auch für mich war dieses Retreat von ganz besonderem Flair...
Freiheit ist hier und dennoch geschieht so viel Gnade in der Präsenz des Meisters!
Ich kann nur jedem raten ein Retreat mit Madhukar an einem der schönsten Plätze der Welt zu besuchen!
Om - Die heilige Silbe
4 Comments Published by Madhukar Organisation on Samstag, 18. August 2007 at 23:30.
Ich verehre Om. Ich grüße Om. Ich verneige mich vor Om. Ich ergebe mich an Om.
Ehre sei Om. Sieg sei Om. Hosianna an Om. Heil sei Om.
Om ist die heilige Silbe. Om ist der mystische Buchstabe. Om ist das unsterbliche Akshara. In Om ruht die Welt. In Om leben wir und bewegen wir uns. In Om ruhen wir. In Om finden wir das Gesuchte.
Om ist das Symbol von Brahman. Om ist das Wort der Kraft. Om ist das Leben allen Lebens. Om ist die Seele aller Seelen.
Om ist wahrlich Brahman. Om ist Satchidananda. Om ist Unendlichkeit. Om ist Ewigkeit. Om ist Unsterblichkeit. Om ist die Quelle von allem. Om ist der Schoß aller Veden. Om ist die Basis aller Sprachen. In Om verschmelzen alle Dreieinigkeiten. Von Om gehen alle Klänge aus. In Om existieren alle Dinge.
Om ist das höchste Mantra. Om ist Soham. Om ist Om Tat Sat. Om ist eine Lampe auf Deine Füße und ein Licht auf Deinem Weg.
Klang - die erste Manifestation des Absoluten
Om ist Nada Brahman. Nada ist Klang. Klang ist Schwingung. Om ist die erste Klangschwingung. Klang ist die erste Manifestation des Absoluten.
Wir wissen nichts über das Wesen des Absoluten außer, daß Es existiert. In ihrer großen Güte haben die Heiligen Schriften versucht, uns alles über die Schöpfung zu berichten, Ihr Entstehen aus dem Absoluten. Sie sagen: “Brahman war eins und nichtdualistisch. Es dachte: ”Ekoham Bahu Shyam". Das verursachte eine Schwingung, die schließlich zum Klang wurde, und dieser Klang war Om, von dem alle weiteren Manifestationen ihren Ausgang nehmen."
Daher ist Klang tatsächlich die begreifbare Basis für die ganze Schöpfung. Brahman ist unfaßlich in Seinem transzendenten Aspekt. Nur der Klang kommt am nächsten an Es heran und man kann den Klang Apara Brahman nennen.
Om - Die Grundlage aller Klänge
Alle Dinge werden durch Klänge benannt, und alle Klänge verschmelzen im Omkara. Alle Sprachen und Worte enden in einem einzigen Klang - “Om”.
Das Summen der Bienen, das liebliche Lied der Nachtigall, die sieben Musiknoten, der Klang des Mridanga und der Pauke, der Laute und der Flöte, das Brüllen des Löwen, der Gesang des Geliebten, das Wiehern der Pferde, das Zischen der Kobra, das Stöhnen Kranker, das Weinen von Babys, das Klatschen des Publikums, wenn der Redner seine Ansprache hält - all das ist nichts anderes als Emanationen von Omkara.
Der Klang, der vom Fließen des Ganges herrührt, der Klang aus der Ferne und das Geräusch des Treibens auf einem Markt, der Klang, der entsteht, wenn das Schwungrad einer Maschine in Bewegung gesetzt wird, das Geräusch des Regens - all das ist allein nur Om.
Om ist die Basis aller Klänge. Om besteht aus drei Buchstaben, A, U und M. A, U und M decken die ganze Tonleiter ab.
Der Kehlkopf und der Gaumen sind die Resonanzböden. Wenn man A ausspricht, wird kein Teil der Zunge oder des Gaumens berührt. Wenn man U ausspricht, rollt der Klang vom Anfang bis zum Ende des Klangbodens im Mund.
M ist der letzte Laut, der erzeugt wird, indem man die beiden Lippen schließt. Deshalb sind alle Klänge in Om vereinigt. Alle Sprachen gehen von Om aus.
Der Kern der vier Veden ist Om allein. Wer Om singt oder wiederholt, wiederholt tatsächlich die heiligen Schriften der ganzen Welt. Om ist die Quelle und der Schoß aller Religionen und Schriften. Om, Amen und Ahmin sind ein und dasselbe. Sie verkörpern die Wahrheit oder Brahman, die Eine Existenz. Es gibt keine Verehrung ohne Om.
Om ist alles. Om ist Dein wahrer Name. Om deckt alle dreifachen Erfahrungen des Menschen ab. Om steht für die erfahrbaren Welten. Aus Om ist dieses Universum der Sinne projiziert worden. Die Welt existiert in Om und löst sich in Om auf. A steht für die physische Ebene; U steht für die geistige Ebene und die astralen Ebenen, die Welt der Geister, alle Himmel; M steht für den Tiefschlafzustand, all das, was Dir im Wachzustand nicht bekannt ist und was außerhalb des Verstandesbereiches liegt. Om steht für alles. Om ist die Basis Deines Lebens, Deines Gedankens und Deiner Intelligenz.
Jegliche Dreiheit ist in Om repräsentiert, so wie Brahma - Vishnu - Shiva, Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft, Geburt - Leben - Tod, Schöpfung - Erhaltung - Zerstörung, Wachen - Träumen - Tiefschlaf, Sein - Nichtsein - Werden usw.
Alle Dreierverbindungen sind in Om repräsentiert, so wie Saraswati - Lakshmi - Durga, Vater - Sohn - Heiliger Geist, Rajas - Sattwa - Tamas, Körper - Geist - Seele, Sat - Chid - Ananda, Allwissenheit - Allmacht - Allgegenwart, grobstofflich - feinstofflich - kausal.
A ist Brahman. M ist Maya. U ist das Zusammenwirken der beiden.
Om steht auch für das Tat Twam Asi Mahavakya. A ist Jiva. M ist Ishwara. U verbindet und zeigt das Einssein von Jiva und Ishwara, Brahman.
Om ist sehr, sehr wichtig. Es muß verehrt werden. Man sollte es laut singen. Man sollte es geistig wiederholen, sich der Bedeutung bewußt und mit Bhava. Man sollte darüber meditieren.
Es entsteht ein lauter Klang, wenn man Om singt. Om wird mit einem lauten Ton mit dreieinhalb Matras wiederholt. Der Pranava-Ton wird im Nabel mit dem Klang O gebildet und sehr langsam zum Brahmarandhra am Scheitel mit dem Verschlußlaut M. Die Schwingung des M wird einige Zeit lang gehalten.
Das Om kann auch mit achtzehn Matras gesungen werden. Das ist ein sehr, sehr langes Singen. Es dauert lange. Das Pranava ist Dirgha.
Das Aussprechen der heiligen Silbe Om hat die Aufmerksamkeit aller Europäer geweckt, die sich mit Studien über den Osten beschäftigen. Die Schwingungen, die von diesem Wort erzeugt werden, sind so stark, daß sie auch das größte Gebäude zum Einsturz bringen können, wenn man sich längere Zeit ihrer bedient. Das scheint kaum glaubhaft, solange die Praxis nicht erprobt worden ist; wenn man es jedoch einmal versucht hat, kann man leicht verstehen, wie wahr und völlig richtig die genannte Feststellung sein kann. Ich habe die Kraft der Schwingungen untersucht und kann ohne weiteres glauben, daß der Effekt dem Gesagten entsprechen würde.
Wenn man es dem Buchstaben gemäß ausspricht, hat das Singen des Om eine bestimmte Wirkung auf den Schüler; wenn es aber richtig ausgesprochen wird, erhebt und verwandelt es jedes Atom im physischen Körper, baut neue Schwingungen und Zustände auf und erweckt die schlummernde Kraft des Körpers.
Das Singen des Om vertreibt alle weltlichen Gedanken und beseitigt Ablenkung. Es ist sehr stark. Die Pancha Koshas schwingen rhythmisch, wenn Om gesungen wird. Das Singen von Om gibt dem Körper neue Kraft. Fünf Menschen können im Kreis sitzen und dann im Chor Om singen. Es wird wunderbar und anregend sein. Alle können sofort neues Leben spüren.
Wenn Du deprimiert bist, singe 50 Mal Om. Das wird Dich mit neuer Kraft und Stärke erfüllen. Das Singen von Om ist ein starkes Stimulans. Man braucht nichts für den Arzt bezahlen. Wenn Du Om singst, fühle, daß Du das reine alldurchdringende Licht und Bewußtsein bist.
Wer Om singt, bekommt eine starke schöne Stimme. Ekagrata des Geistes kommt rasch, wenn man Om singt. Wenn Du morgens und abends einen Spaziergang machst, kannst Du wunderbar Om singen. Singe Om in einer mondhellen Nacht. Singe Om, wenn Du am Ufer des Meeres oder eines Flusses entlang gehst. Du kannst auch wunderschön Om singen. Das rhythmische Aussprechen von Om macht den Geist heiter und einpünktig und bringt die spirituellen Voraussetzungen, die Selbstverwirklichung garantieren.
Das Pranava oder Om ist das größte von allen Mantras. Es bringt direkte Befreiung. Alle Mantras beginnen mit Om. Om ist das Leben oder die Seele aller Mantras. Es geht dem Panchakshari und dem Ashtakshari voran. Jede Hymne beginnt mit Om. Jede Upanishad beginnt mit Om. Das Gayatri beginnt mit Om. Den Opferungen an die verschiedenen Götter geht das Singen des Om voran. Den Archanas, nämlich Ashtottari, Trishati und Sahasranama geht das Om voran. Die Großartigkeit des Omkara kann niemand wirklich treffend beschreiben. Auch Parvati, Adishesha und große Weise waren nicht in der Lage, die Großartigkeit des Om auszudrücken. Eine solche Kraft, Mahima, hat Om.
Was das Shri Ram Mantra für den Vairagi aus Ayodhya ist, was Hrim für einen Tantriker aus Bengalen bedeutet, und was das Gayatri für den Brahmanen aus Madras ist, ist das Om oder Pranava für einen Vedantin oder Sannyasin aus Rishikesh.
Om wird in der Chhandogya Upanishad auch Omkara, Ekakshara oder Udgitha genannt. Alle Männer und Frauen, die ihren Geist ehrlich auf Brahman richten, die geistiges Sannyasa haben, vedantische Samskaras besitzen und wahren Geschmack an Vedanta finden, können dieses Mantra wiederholen.
Wer täglich Om Japa macht, wird ungeheure Kraft entwickeln. Er wird ein Strahlen in den Augen und im Gesicht haben.
Stelle in Deinem Meditationsraum eine Darstellung von Om vor Dir auf. Konzentriere Dich auf dieses Bild. Mache auch mit offenen Augen Tratak, das ständige Starren ohne Bewegung der Lider, bis die Augen stark tränen. Verbinde die Vorstellung von Unendlichkeit, Ewigkeit, Unsterblichkeit usw., wenn Du an Om denkst.
Anfänger am Jnana Yoga Weg sollten zuerst etwa drei Monate lang mit offenen Augen das Om betrachten. Dann sollten sie sich das Om mit geschlossenen Augen vorstellen. Die Vorstellung von Om ist das Aufrufen eines klaren geistigen Bildes von Om mit geschlossenen Augen. Sie sollten Om geistig mit Bhava wiederholen und sich der Bedeutung bewußt sein und ihre Ohren auch den Klang hören lassen, damit sie nicht nach außen gehen, um andere Klänge zu hören.
Meditiere über Om. Zieh Dich in Dein Meditationszimmer zurück. Sitze in Padma-, Siddha- oder Sukhasana. Schließe die Augen. Entspanne völlig die Muskeln und Nerven. Konzentriere den Blick auf Trikuti, den Punkt zwischen den Augenbrauen. Stille den Geist, der an Dinge denkt, den bewußten Geist. Wiederhole geistig Om mit Shuddha Bhavana oder Brahma Bhavana.
Dieses Bhavana ist unerläßlich. Du mußt Om mit dem Bhava oder Gefühl wiederholen, daß Du die unendliche, alldurchdringende reine Intelligenz bist. Ein bloßes Wiederholen des Om wie ein Grammophon oder ein Papagei wird nicht die gewünschten Ergebnisse bringen.
Wenn Du an Om denkst, mußt Du an Brahman denken, an das, was das Symbol meint. Die Verbindung mit dem Om ist das Einswerden mit dem Gemeinten. Versuche Dich mit dem höchst wonnevollen Selbst zu identifizieren, wenn Du über Om meditierst.
Trage stets die Bedeutung des Om im Herzen. Fühle das Om. Fühle, daß Du das alldurchdringende unendliche Licht bist. Fühle, daß Du das reine, vollkommene, allwissende und ewig freie Brahman bist. Fühle, daß Du absolutes Bewußtsein bist. Fühle, daß Du unendliches, unwandelbares Sein bist. Jedes Atom, jedes Molekül, jeder Nerv und jede Vene und Arterie müssen kräftig mit diesen Gedanken schwingen. Eine Lippenwiederholung von Om wird keinen großen Nutzen haben. Es muß mit Herz, Kopf und Seele geschehen. Deine ganze Seele muß spüren, daß Du die subtile, alldurchdringende Intelligenz bist. Dieses Gefühl muß vierundzwanzig Stunden lang aufrechterhalten werden.
Mache einen Raum zum Wald. Gib den Gedanken auf, daß Du nicht Brahman bist. Übe regelmäßig, stetig, mit Interesse, Vertrauen, Eifer, Ausdauer und Begeisterung. Halte Dich in Gesellschaft Gleichgesinnter auf und nimm sattvige Nahrung zu Dir wie Milch, Frischkäse, Früchte, Nüsse, Mung-ki-dal, Reis und Brot. Übe am Morgen drei Stunden von 4.00 Uhr bis 7.00 Uhr und am Abend drei Stunden von 7.00 Uhr bis 10.00 Uhr. Bewahre das Gefühl Brahmans auch während der Arbeit. In drei bis vier Jahren mußt Du Erfolg haben. Du wirst in Deinem Swarupa, Deinem Shuddha Sat-Chid-Ananda Zustand, ruhen. Nastyatra Samsayah: darüber besteht hier kein Zweifel.
Denke an Om. Denke Soham, Om Soham, Shivoham, Aham Brahma Asmi, Analhaq. Es gibt nur eine Wahrheit. Diese Mantras erinnern Dich an Dein Einssein mit der Höchsten Seele. Sie sind Mahavakyas, große Sätze aus den Upanishaden. Sie bringen dieses kleine falsche Ego, dieses unwirkliche ‘Ich’ in einem luftigen Nichts zum Platzen.
Om ist Dein Geburtsrecht. Es ist das gemeinsame Erbe aller. Es ist das gemeinsame Eigentum aller Menschen auf der Welt. Es ist das Machtwort. Es bringt Inspiration und Intuition. Es erhebt den Geist in spirituelle Höhen von unsäglichem Glanz und unsäglicher Herrlichkeit.
Om ist Deine spirituelle Nahrung. Om ist Dein spirituelles Stärkungsmittel und Vitamin. Es ist voll göttlicher Kräfte. Es ist Dein ständiger Begleiter. Es ist Dein Retter. Es ist Deine Freude und Dein Leben. Lebe und Nacht darin. Gehe darin auf.
Lebe in Om. Meditiere über Om. Atme Om ein und aus. Weile friedvoll in Om. Suche Zuflucht bei Om.
Singe Om rhythmisch. Singe Om laut. Brülle kräftig Om. Wiederhole Om geistig. Schöpfe Kraft aus Om. Nimm Inspiration aus Om. Nimm Energie aus Om. Schöpfe Wonne aus Om. Alle Wünsche werden verschwinden. Du wirst Selbstverwirklichung erreichen.
Vertraue auf Om. Mache Dir Gedanken über Om. Konzentriere Dich auf Om. Meditiere über Om. Erkenne diese heilige Silbe Om. Du wirst alles erkennen. Du wirst höchstes Wissen erreichen.
Labels: Om
Stell dir vor, 2 Tage vor dem Abflug entscheidest du dich zur Reise, kaufst ein Ticket und landest sanft in dem warmen sonnigen Pisa, bevor du es überhaupt richtig begriffen hast, und wirst dort von einer schönen guten Freundin (Männer lesen hier: ... von einer heißen heißen Lady!!!) als Überraschung in einem Cabrio abgeholt. Die drei Stunden Fahrt unter der brennenden Sonne sind ein ganz besonderer Genuss und machen aus unseren Haaren so was wie einen neuen windgestylten Superstar-Haarlook. Wir überstehen eine Stunde Einschmelzen als Konsequenz eines italienischen Verkehrsstaus, und keine Klimaanlage in dem ach so tollen Cabrio ... aber das war schnell vergessen, als zwei Typen uns hinterher pfiffen als wir vorbeifuhren .... wir sind so leicht glücklich zu machen ;-)Stell dir vor, dass diese Fahrt bei der Ankunft in einem authentischen kleinen Straßencafe inmitten des italienischen „Films“ ganz schnell in Vergessenheit gerät, mit dem Privileg, dort auf den geliebten Meister zu treffen und langsam wird dir klar, dass du angekommen bist und mit Freunden zusammen sitzt, lachen und kühle köstliche Drinks .... nicht zu vergessen den charmanten lächelnden Kellner, den wir alle lieben, und die obligatorischen vier faltigen Männer, die stets auf der gleichen Bank sitzen, jeden Tag, zu jeder Zeit, immer...
Stell dir vor, jeglicher Stress verschwindet in dem Moment, wo du deine Augen auf die Umgebung des Retreatortes richtest und siehst, dass du inmitten von Feldern bist. Stille, Raum, der Blick auf ein altes Dorf auf dem Berg, Schafe und die ach so toskanischen Bäume, die entweder sehr hoch und dünn sind oder sehr rund und voll ... so haben auch die Bäume ihre maskuline und feminine Form und erinnern daran, wie gut so mache Form und Gestalt doch zueinander passen.
Stell dir vor, dein Kopf wird dir im Satsang weggeblasen durch einen einzigen Satz aus des Meisters Mund, und das obwohl du schon seit wer weiß wie vielen Jahren im Satsang bist …. und wenn die Dunkelheit kommt findest du heraus, dass die Milchstrasse genau über diesem Ort sein muss, weil du sie noch niemals zuvor so nah gesehen hast.
Stell dir vor, deine Freunde entführen dich tagsüber zwischen den Satsangs zum Strand, und dass die Bäume über der Strasse zum Meer ein natürliches Dach bilden, das die Strasse wie einen Tunnel aussehen lässt, an dessen Ende das Licht wartet. Wenn du aus dem Auto steigst, singen die Insekten erstaunlich laut und glücklich, und von dieser Welle von Klängen wirst du in das kühlende weiche Wasser des türkisfarbenen Meeres geführt.
Stell dir vor, jeder in diesem Retreat begrüßt dich auf eine Art und Weise, wahrhaftig glücklich und dankbar darüber, dass du gekommen bist, und du bemerkst, dass dir dies das Gefühl gibt, vollkommen zuhause zu sein und ebenso wahrhaftig glücklich und dankbar, hier mit der Sangha und dem Meister im Satsang zu sein.
Stell dir vor, sie machen eine Überraschungsparty für dich, weil sie dein Sein mit dir feiern möchten, und dass sie es alle zusammen machen, still, mit Freude, und ganz klar kommt zum Ausdruck, dass jeder gerne alles gegeben hat, um seinen Beitrag zu dieser Tanz-unter-den-Sternen-Party zu leisten, die eröffnet wurde mit dem Lied: „Als du in mein Leben kamst, wurde ich ach so glücklich“.
Stell dir vor, der Meister sagt einige wenige Worte über dich, die so viel enthüllen und das Allerinnerste in dir berühren, das niemals zuvor ausgesprochen oder angetastet wurde in dieser bestimmten Art und Weise, und dass die Worte von innen her wärmen für eine sehr, sehr lange Zeit – und es scheint sich in aller Augen wiederzuspiegeln.
Stell dir vor, dass du nur wenige Tage an diesem Ort bleibst. Du hast gerade begonnen, einen Geschmack von Dolce Vita zu bekommen, dem italienischen Wein und dem orgiastischen Cappuccino .. und weil du ab dem aller ersten Moment berauscht bist von den Augen des Meisters sind diese wenigen Tage so reich, so voller Liebe und berührenden Momenten, dass du nie gedacht hättest, du würdest so etwas jemals erleben. Und obgleich du noch vor den anderen abreisen musst, ist da kein einziges Anzeichen von Bedauern oder der Wunsch, es sollte anders sein. Nur ein großes Lächeln im Innern ... und ein kleines auf den Lippen.
Der toskanische Traum geschah mir und 24 anderen im wirklichen Leben vor noch nicht zu langer Zeit. Die Toskana ist grandios, ein willkommener Ort zum Genießen, und Satang sorgt für die Magie, das Wegblasen des Verstandes, ein besonders köstliches Gewürz, das ich einzig und allein nur mit Madhukar erfahren habe. Es wurde mir wiederum bestätigt, dass das Sein mit diesem Mysterium mein Allerinnerstes trifft und überrascht, überrascht und überrascht mit Liebe. Wirklich unvorstellbar.
Real Love Sita
Labels: Erfahrungsberichte
Das Retreat Dolce Vita war großartig, wie immer! Genial, mit dem Meister und der Sangha zu sein!In Rom startete meine Reise, dort traf ich mich mit Freunden, dann gings weiter nach Florenz, um unseren geliebten Meister zu treffen.
Mein Geburtstag wurde in Florenz gefeiert, mit diesen wertvollen Menschen. Wir saßen draußen bis tief in die Nacht voller Leben in dieser schönen Stadt.
Heimkommen in die Toskana mit ihrer überwältigenden Natur, Olivenbäumen und Zypressen. Ankommen an diesem idyllischen Retreat Platz, mit lieben Menschen, die uns willkommen heißen und uns bewirten.
Es war für alles gesorgt, wie immer in der Präsenz des Meisters.
Die Stille genießen, die innere Freude und den Tanz in den Meetings mit Madhukar. Liebevolle und kraftvolle Worte des Meisters, um uns aus unseren Verstandesgeschichten erwachen zu lassen.
Die Sangha war sehr eng zusammen, wir hatten sehr schöne Abende. Besonders Sitas Geburtstagsparty, einfach genial! Wir tanzten unter Millionen von Sternen, liebend, lachend, genießend.
Zeit zum Entspannen und Schwimmen im azurblauen Meer unter der immer scheinenden Sonne an einem der wilden Strände dort. Beachball spielen, in die nächste Bar gehen, Späße machen mit dem Kellner, „Aperativo“ trinken und unseren täglichen Knoblauchschuss zu uns nehmen, eingetaucht in das orangefarbene Licht des Sonnenuntergangs, mit Blick auf die Einheimischen, die sich nie von ihrem Platz unter dem Baum wegzubewegen scheinen. Dann Heimkommen nach La Magia zu einem köstlichen Abendessen, mit all seiner Liebe zubereitet von Premarta, dem besten Koch aller Zeiten.
Mehr noch als in den Jahren zuvor erlebten wir die Dankbarkeit und die Herzensliebe der Menschen von La Magia, als ob sie ebenfalls die Gnade in sich aufgenommen haben, in der Präsenz des Meisters zu sein.
Es ist großartig, Dolce Vita anzunehmen und zu leben! Liebe, Dankbarkeit und innere Freude, mit Madhukar zu sein.
La Magia – ein magischer Ort, den wir nun seit zehn Jahren besuchen und wo wir auch im Juli nächstes Jahr zwei Wochen sein werden.
Ja. Dolce Vita ist und wird immer sein ... wow wow wow ...
Lohita in Love
Labels: Erfahrungsberichte
Der heilige Berg Arunachala - Teil Eins!
2 Comments Published by Madhukar Organisation on Donnerstag, 9. August 2007 at 15:24.
Der Arunachala ist ein 820 Meter hoher Berg im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu rund 150 Kilometer von Chennai (Madras) und 180 Kilometer von Bangalore entfernt. An seinem Fuße liegt die Stadt Tiruvannamalai mit dem großen hinduistischen Arnachalasvara-Tempel. Im Westen wurde Arunachala durch den Weisen Sri Ramana Maharshi bekannt, der in seinen Höhlen viele Jahre meditiert hat, bevor ein Ashram gegründet wurde.Geologisch ist Arunachala ein isolierter Bergstock aus Vulkangestein und hat einen kahlen rötlichen Kegel. Trotz seiner geringen Höhe beherrscht er weithin die Landschaft. Verschiedenste Heilkräuter wachsen auf dem Berg.
In früheren Zeiten war der Arunachala zum Teil bewaldet und von wilden Tieren und urwüchsiger Flora und Fauna belebt.
Arunachala wird seit Urzeiten als heiliger Berg verehrt, der Tamillegende nach ist er älter als der Himalaya und gilt als einer der heilgsten Orte Indiens.
Die Bedeutung des Sanskritnamens Arunachala ist “Berg der Morgenröte“, (wörtlich aruna: Morgenröte, achala: Berg, auch das Unbewegliche). Er wird auch “Hügel des Lichts“genannt, der Name bezieht sich auf das “Göttliche Licht Shivas“, das den Berg wie eine Aura umgeben soll. (Shiva, aus dem Sanskrit wörtlich übersetzt, “der Gütige, der Freundliche“, gilt als der Zerstörer der Nicht-Erkenntnis als segensvolle Gottheit.)
Im übertragenen Sinne steht “Aruna“ für den befreiten Zustand jenseits der Gegensätze, “achala“ für das Unbewegliche, Stabile, Stille.
Von Shankara (Sanskrit, śankara, adi heißt „Anfang, Ursprung“; 788- 820), einer der größten Heiligen und Philosophen Indiens, Hauptvertreter des Advaita-Vedanta, wird berichtet, dass er Arunachala als Berg Meru bezeichnete, der nach indischer Mythologie als Weltachse und Zentrum des Universums und Wohnort der Götter gilt.Um den Ursprung des heiligen Berges ranken viele Legenden. Die bekannteste Legende gibt Hintergründe für die Verehrung und Anziehung des Berges:
Vishnu und Brahma gerieten in Streit, wer von Ihnen der Mächtigere sei. Ihr Streit brachte Chaos auf die Erde. Deshalb baten die Götter Shiva, den Streit zu schlichten. Shiva erhörte ihre Bitte und manifestierte sich als Lichtsäule. Aus ihr ließ er eine Stimme sprechen: „Wer von den beiden das obere oder untere Ende der Säule erreichen könne, sei der Mächtigere.“ Vishnu nahm die Gestalt eines Ebers an und grub sich tief in die Erde ein. Brahma verwandelte sich in einen Schwan und und flog zum oberen Ende hinauf. Unterwegs sah er eine Blüte durch die Luft fliegen, nahm sie als Beweis für Shiva und behauptete, dass er sie auf der Spitze der Lichtsäule gefunden habe. Auch Vishnu konnte das untere Ende nicht erreichen, erkannte jedoch in seinem eigenen Inneren das höchste Licht, das in den Herzen aller Geschöpfe leuchtet. Er verlor das Gewahrsein des Körpers, vergaß sich selbst und sein Ziel, die untere Lichtsäule zu erreichen. Er gestand Shiva seinen Mißerfolg ein und prieß ihn mit den Worten:
“Du bist die Selbsterkenntnis, das OM.
Du bist der Anfang, die Mitte und das Ende von allem.
Du bist alles und erleuchtest alles.“
Er wurde als der Mächtigere anerkannt und Shiva verzieh dem beschämten Brahma seinen Täuschungsversuch. (Quelle: Gabriele Ebert, Ramana Maharshi, Sein Leben, S.59, Lüchow Verlag Stuttgart)
Zitate:
Bhagavan Sri Ramana Maharshi:
“Arunachala ist das Herz der Welt, ist Shiva selbst.
So wie wir uns mit dem Körper identifizieren,
so identifiziert sich Shiva, die höchste Wahrheit, mit dem Berg.
Es geschieht aus Liebe zu denjenigen, die Ihn zu erkennen suchen.“
Madhukar:
“Ja, dieser Berg ist Shiva selbst.
Wenn Menschen erleuchtet sein können, warum nicht auch ein Berg?
Jeder, der einmal dort war, stellt fest,
dass er zwar auf eine rote geologische Formation in einer Ebene mit Reisfeldern trifft, dass es aber viel mehr ein mysteriöser Ort ist.
Bhagavan ist immer noch dort!
Dieses Phänomen stiller Präsenz wird als klangloser Klang beschrieben.
Ich würde sagen: vibrationslose Vibration.“
Giri Pradakshina – die Umrundung des heiligen Berges
(giri, Berg und pradakshina, Umrundung)
Das rituelle Umschreiten eines Objektes ist im Hinduismus seit altersher ein Form der göttlichen Verehrung. Da der Arunachala als eine Manifestation des Gottes Shiva angesehen wird, gilt seine Umwanderung von jeher als segensreich: Sie bringe den Geist zur Ruhe, helfe bei der Befreiung, vergebe Sünden und erfülle Wünsche. In der heiligen Schrift, dem Arunachala Puranam, finden sich zahlreiche Anweisungen für die Umrundung des Berges. So wird dem Pilger empfohlen, schweigend oder singend, in innerer Stille, barfuß und langsam wie eine schwangere Königin zu gehen. Jeder Tag der Woche hat eine besondere Bedeutung entsprechend der obengenannten Ziele und Wünsche. Bevorzugte Tage sind Vollmondnächte, besonders die letzte Vollmondnacht des Lichterfestes Deepam, nach der Entzündung der heiligen Flamme. Dieses Fest wird bereits in über 3000 Jahre alten tamilischen Schriften erwähnt.
Der traditionelle Rundweg ist ca 13 Kilometer lang und geht auch durch Tiruvannamalai mit seiner großen Tempelanlage, dabei soll der Berg immer zur rechten Seite liegen. Unterwegs gibt es viele Schreine, kleinere Tempel und verschiedene Ashrams.
Sri Ramana Maharshi hat diese Umrundung häufig praktiziert und auch seinen Anhängern empfohlen, im Bewusstsein: “Alles ist in mir“.
Er hat sein ganzes Leben auf die wunderbare Wirkung des Berges verwiesen. Arunachala hat seiner Aussage nach bewirkt, dass er sein Elternhaus mit 17 Jahren verlassen hat, er sei von Arunachala angezogen worden:
“Als Arunachala mich an sich zog, meinen Geist in Schweigen erfüllte und ich ihm nahe kam, sah ich: er bedeutet absolute Stille.“
“Arunachala ist im Innern und nicht außerhalb. Das Selbst Ist Arunachala.“
„Für das menschliche Auge ist er nur eine Gestalt aus Erde und Gestein, aber seine wahre Form ist göttliches Licht.“
“Das Geheimnis des Berges ist das Geheimnis des Selbst.“
“Oh, Arunachala, du entwurzelst das Ego derjenigen, die an dich in ihrem Herzen denken“.
Quellen:
Martin Mittwede, Spirituelles Wörterbuch, Sanskrit Deutsch, Sathya Sai
Vereinigung, Bonn
Lexikon der Östlichen Weisheitslehren, Otto Wilhelm Barth Verlag
Satsang mit Madhukar
Madhukar, Einssein, Lüchow Verlag
Labels: Arunachala
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14. August 2007 22:24
Ich mag und verehre Ramana Maharshi schon seit 1955. Für ihn erhebt sich nicht die Frage, ob man würdig ist. In der christlichen Tradition spielt sie jedoch eine große Rolle. Für alle, die damit Probleme haben, gebe ich eine Hilfe: Auf die Frage, ob du würdig bist, antworte schlicht:,,Ich gebe zu, dass ich nicht würdig bin. Dich ich versichere, dass ich glaubwürdig bin!" Ich wünsche allen viel spirituellen Erfolg, wenn sie denn danach streben sollten! Hape lin
- # 14. August 2007 22:26
Aktuelle Neuerscheinungen in Italien!
2 Comments Published by Madhukar Organisation on Montag, 6. August 2007 at 21:59.Die Botschaft der Liebe breitet sich immer mehr aus. Nach Russland ist jetzt Italien an der Reihe.
Nicht nur, dass in Kürze die italienische Übersetzung des Klassikers ERWACHEN IN FREIHEIT (ISBN 3-363-03054-1) veröffentlicht wird, im italienischen Verlag Macro Editioni (www.macroedizioni.it) ist soeben auch das Buch "Che cos è l´Illuminazione" (ISBN 88-7507-795-9) der Künstlerin Siddhi (Dafna Moscati) erschienen. Das Werk beinhaltet 10 Interviews mit Erleuchteten (Illuminati) der ganzen Welt, einer davon unser geliebter Meister.Im Paket mit dem Buch wurde die beeindruckende DVD "Il Fiore del Nirvana" (ISBN 88-7507-796-7) veröffentlicht. Sie erzählt die Geschichte der Filmemacherin, wie sie in Kontakt mit Erleuchtung kam. In dem Film, der auch mit deutschen und englischen Untertiteln erhältlich ist, spielt Madhukarji eine zentrale Rolle.
Ich wünsche euch von Herzen viel Spaß beim Lesen, Anschauen und Genießen! Zur Feier des Tages genehmige ich mir heute ein gutes Glas italienischen Rotwein!
Liebe Grüße eure Sybille
Labels: News

Geliebter Masterji!
Ich danke Ihnen aus tiefstem Herzen für Ihr SEIN.
Für Gnade
Frieden
unendliche Liebe
Erkennen.
Hätten Sie mich nicht gefunden, würde ich heute ein gewöhnliches Leben führen; vollkommen identifiziert mit Körper und Geist.
Seit unserer ersten Begegnung jedoch(bei der ich erkennen durfte daß Madhukar und ich Eins sind) ist in mein Leben der Zauber des Moments getreten. Schönheit und Liebe offensichtlich.
Und seit dem Toscana-Retreat: Stille noch stiller. Die Liebe zu Ihnen tiefer umd inniger; ohne Ende.
My life is your life
I lay it down in your hands.
Show me how to serve you
24 hours a day.
Respektvoll
Ihre Arati.
Labels: Herzensbriefe
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3. August 2007 21:20
Hallo ihr Lieben,
hier ist ja richtig Energie am start, freut mich!!
sehr interessant, was ihr alle so schreibt. Was das finden (gefunden werden) des Meisters (durch den Meister) angeht, möchte ich gerne mit euch meine Erfahrungen teilen: Ich habe nie einen Meister gesucht, war nie bei einem Satsang gewesen, wusste nicht einmal was das ist. als ich dann "zufällig" auf Madhukarji traf, war ich zuerst sehr kritisch und voller Widerstand. Ein Guru und seine Jünger?! ich fand das ganze ziemlich albern ehrlich gesagt! Und ich fand jede Menge Gründe, ihn als Person abzulehnen. Doch auf eine viel tiefere Art wurde ich angezogen. Ich konnte nicht erklären warum, aber in seiner Gegenwart war ich einfach glücklich! zum ersten Mal, spürte ich wahre Stille. Peace of mind! Im Satsang passierte etwas, worauf hin sich meine eigene Energie, mein ganzes Leben positiv veränderte. In den letzten Jahren habe ich dadurch soviel Gutes und Schönes erfahren dürfen, ich bin aus alten Strukturen ausgebrochen, freier geworden, flexibel. und Dank seiner Retreats, die in der ganzen Welt stattfinden, bin ich ziemlich rumgekommen und habe viele interessante Leute kennen gelernt. Madhukar brachte mich an den heiligen Arunachala, führte mich liebevoll zurück ins Herz des Seins! Und mit liebevoll meine ich nicht, dass er immer "lieb" und "nett" ist. Das Zusammensein ist manchmal auch sehr konfrontativ. Der Meister ist ein Spiegel. Im Zusammensein mit ihm erkennen wir uns selbst. Wenn Widerstand kommt, frage ich "wer sieht diesen Widerstand, in wem findet der Widerstand statt? " und ur-plötzlich ist Frieden da. ich sehe auch, woher der Widerstand kommt: alte Glaubenssätze, Erziehung, kulturelle Identität...aber das wird alles unwichtig...denn wer ich bin, ist davon unberührt. Im Selbst hat alles Platz, alles ist das selbst. alles IST!
Da ich die letzten Jahre erfahren durfte, dass die Präsenz des Meisters sich durchweg segensreich auswirkt, ist tiefes Vertrauen entstanden. Seine Authentizität, seine absolute Klarheit, Ehrlichkeit und Kompromisslosigkeit weist immer in die richtige Richtung, bringt mich direkt zurück ins Selbst. Und dafür bin ich unendlich dankbar! Ich empfinde es als pure Gnade diesem Mann begegnet zu sein, der mir gezeigt hat (und immer wieder konsequent zeigt), wer ich bin! pure Liebe, einfaches Sein! Was kann einem besseres widerfahren?
ich (das kognitive system Sybille, das sich eben als ich empfindet) lebe glücklicherweise inzwischen immer mehr das, was ich möchte. Frust und Begrenzung haben da nicht mehr viel Platz. Sehr befreiend!
Soviel zu meinen Erfahrungen. Ich wünsche euch von Herzen davon zu profitieren!
Love
Sybille
Jetzt-TV: Satsang mit Madhukar beim Rainbow-Spirit-Festival 2007 in Baden-Baden
0 Comments Published by Madhukar Organisation on at 15:51.
Ausrichtung und GnadeTeil 1
Die liebevolle Stille, Sexualität und Selbstergründung, die Suppe des Geistes, Karma, Frieden hier, Schatten und Enneagramm, Gefühle und Selbstergründung, Erwachen und Erleuchtung
Teil 2Mentale Kräfte, Ergründen von Bewusstsein selbst, Hellsehen, Entwicklung und Selbst
Teil 3
Ich bin jetzt, der Begriff „Seele“, Leerwerden, Interesse am Dialog, berufliche Arbeit und Bewusstsein, Inquiry: „Who am I?“, Konzepte über Bewusstsein und das Namenlose, Unterstützung für Kinder, keinerlei Methodik
Teil 4Wie es gefällt, Selbstergründung und der urteilende Geist, Ego und Wachheit, die Ausrichtung von Bewusstsein auf Bewusstsein selbst, am Ursprung der Gedanken, die Person als Einbildung, Sein ohne Glauben
Teil 5
Die Frage: „Wer bin ich?“, das Ich der Person, Ausrichtung und Gnade, das Unberührte, die Spannung zwischen Tun und Nicht-Tun, im Sein verweilen, Arroganz, Erwachen jenseits von Zuständen und Erfahrungen
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