Der Segen einer Subkultur: Dank an ´68!
0 Comments Published by Madhukar Organisation on Samstag, 31. Mai 2008 at 07:05.
Es ist wie mit allen Bewegungen: erst sind es nur einige wenige mit einer Vision. So auch 1968. Spirituelle Werte, wie der Glaube an Frieden, Liebe und absolute individuelle Freiheit, fanden über junge Leute mit Blumen im Haar plötzlich den Weg in eine wohlstandsorientierte und vor Sicherheitsdenken blinde Gesellschaft.

Die sogenannten Hippies propagierten ein von bürgerlichen Tabus befreites Leben. Die Jugend suchte sich selbst in der Bewusstseinserweiterung und ihr Glück in der freien Liebe. Und wie wir das vom Satsang kennen, ziehen Menschen, die den Mut haben, neue Wege zu gehen, andere Menschen geradezu magisch an.

Die Hippie-Bewegung, die den Hedonismus zum Lebensinhalt erklärt und sexuelle Tabus zu einem Tabu, muss nicht lange warten, bis sie Zulauf findet. Denn wer sehnt sich nicht – damals wie heute – nach einem Leben ohne Begrenzung und Druck, nach Selbstverwirklichung und persönlicher Akzeptanz? So wird aus einem überschaubaren sozialen Experiment schon nach kurzer Zeit eine Massenbewegung.

Doch schon zeigt sich auch die Kehrseite der Medaille: Traumtänzer und Drogensüchtige wandeln in bunten Gewändern durch die Städte. Der Aufruf zu mehr Solidarität und gegenseitiger Unterstützung mutiert zur plumpen Ausrede, die eigene Unlust, sich produktiv in die Gemeinschaft einzubringen, zu vertuschen. Was die Visionäre zuvor noch in letzter Konsequenz versuchten umzusetzen, verkommt immer mehr zu einem oberflächlichen Medienspektakel unreifer Teenager.

Am 6. Oktober 1967 – also schon zwei Jahre vor dem legendären Woodstock-Festival – wurde der Hippie und seine Kultur in einem riesigen Sarg symbolisch zu Grabe getragen. Der festliche Umzug durch Haight-Ashbury in San Francisco, der Keimzelle der Flower-Power-Subkultur, war ein Auflehnen gegen ihre immer stärkere Kommerzialisierung und Fehlinterpretation.

Fatalisten mögen behaupten, das alternative Lebensmodell der 68er-Generation sei gescheitert und in einer Welt der freien Marktwirtschaft schlicht nicht praktikabel. Im neuen Jahrtausend finden wir uns in einer globalen Gesellschaft wieder, die sich mehr denn je an den Maximen des Profits ausrichtet, sinnlose Kriege führt und vor sozialer Ungleichheit strotzt. Vielleicht ist ein Zusammenleben in Frieden und Solidarität tatsächlich (noch) nicht massentauglich.

Doch mitunter haben wir es dieser Generation von Visionären zu verdanken, dass wir heute als einzelne Individuen die Wahl haben, wie wir in dieser Welt leben wollen. Auf der Suche nach Selbsterkenntnis sind die Hippies nach Indien gereist. Sie haben eine neue Weltanschauung und zu allem Glück auch den Satsang mitgebracht. Ob mono- oder polygam, lesbisch, schwul, meditierend, betend, atheistisch: Die Allgemeinheit ist freier geworden, offener, vielleicht sogar menschlicher. In ihren gesellschaftlichen Idealen gescheitert oder nicht, eines steht fest: Die Blumenkinder haben unseren Horizont erweitert und uns das schönste und wichtigste Geschenk gemacht. Dafür haben sie ein dickes fettes Dankeschön verdient!


Die sogenannten Hippies propagierten ein von bürgerlichen Tabus befreites Leben. Die Jugend suchte sich selbst in der Bewusstseinserweiterung und ihr Glück in der freien Liebe. Und wie wir das vom Satsang kennen, ziehen Menschen, die den Mut haben, neue Wege zu gehen, andere Menschen geradezu magisch an.
Die Hippie-Bewegung, die den Hedonismus zum Lebensinhalt erklärt und sexuelle Tabus zu einem Tabu, muss nicht lange warten, bis sie Zulauf findet. Denn wer sehnt sich nicht – damals wie heute – nach einem Leben ohne Begrenzung und Druck, nach Selbstverwirklichung und persönlicher Akzeptanz? So wird aus einem überschaubaren sozialen Experiment schon nach kurzer Zeit eine Massenbewegung.

Doch schon zeigt sich auch die Kehrseite der Medaille: Traumtänzer und Drogensüchtige wandeln in bunten Gewändern durch die Städte. Der Aufruf zu mehr Solidarität und gegenseitiger Unterstützung mutiert zur plumpen Ausrede, die eigene Unlust, sich produktiv in die Gemeinschaft einzubringen, zu vertuschen. Was die Visionäre zuvor noch in letzter Konsequenz versuchten umzusetzen, verkommt immer mehr zu einem oberflächlichen Medienspektakel unreifer Teenager.

Am 6. Oktober 1967 – also schon zwei Jahre vor dem legendären Woodstock-Festival – wurde der Hippie und seine Kultur in einem riesigen Sarg symbolisch zu Grabe getragen. Der festliche Umzug durch Haight-Ashbury in San Francisco, der Keimzelle der Flower-Power-Subkultur, war ein Auflehnen gegen ihre immer stärkere Kommerzialisierung und Fehlinterpretation.

Fatalisten mögen behaupten, das alternative Lebensmodell der 68er-Generation sei gescheitert und in einer Welt der freien Marktwirtschaft schlicht nicht praktikabel. Im neuen Jahrtausend finden wir uns in einer globalen Gesellschaft wieder, die sich mehr denn je an den Maximen des Profits ausrichtet, sinnlose Kriege führt und vor sozialer Ungleichheit strotzt. Vielleicht ist ein Zusammenleben in Frieden und Solidarität tatsächlich (noch) nicht massentauglich.

Doch mitunter haben wir es dieser Generation von Visionären zu verdanken, dass wir heute als einzelne Individuen die Wahl haben, wie wir in dieser Welt leben wollen. Auf der Suche nach Selbsterkenntnis sind die Hippies nach Indien gereist. Sie haben eine neue Weltanschauung und zu allem Glück auch den Satsang mitgebracht. Ob mono- oder polygam, lesbisch, schwul, meditierend, betend, atheistisch: Die Allgemeinheit ist freier geworden, offener, vielleicht sogar menschlicher. In ihren gesellschaftlichen Idealen gescheitert oder nicht, eines steht fest: Die Blumenkinder haben unseren Horizont erweitert und uns das schönste und wichtigste Geschenk gemacht. Dafür haben sie ein dickes fettes Dankeschön verdient!

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