Was ist der Guru? Zitate von Ramana Maharshi
4 Comments Published by Madhukar Organisation on Montag, 30. Juni 2008 at 10:01.
„Solange Sie noch Selbstverwirklichung suchen, ist der Guru notwendig. Der Guru ist das Selbst. Nehmen Sie Guru als das absolute Selbst und ihr eigenes Selbst als das individuelle Selbst. Das Verschwinden dieser Vorstellung von Individualität ist das Verschwinden von Nichterkenntnis. Solange Dualität in Ihnen andauert, so lange ist ein Guru notwendig. Weil Sie sich mit dem Körper identifizieren, halten Sie den Guru auch für einen Körper. Weder Sie noch der Guru sind der Körper. Sie sind das Selbst, und der Guru ist es auch. Diese Erkenntnis wird erlangt durch das, was Sie Selbstverwirklichung nennen.“ ( Ramana Maharshi, Sei was Du bist. S.125)
GNADE IST IMMER VORHANDEN.
DER SADGURU IST IN IHNEN.
O Guru! Du warst stets bei mir, beobachtetest mich durch viele Wiedergeburten und hast meinen Weg bestimmt, bis ich befreit wurde.“ (Kaivalya)

„Ein spiritueller Mensch glaubt, dass Gott alldurchdringend ist, und er wählt Gott zu seinem Guru. Später bringt Gott ihn mit einem persönlichen Guru zusammen, und dieser Mensch erkennt alles in allem. Schließlich lernt dieser Mensch durch die Gnade des Meisters erkennen, dass sein Selbst die Wirklichkeit ist und nichts anderes. So findet er, dass das Selbst der Meister ist.“ (Ramana Maharshi, Sei was Du bist, S. 126)
Friede, nach dem jeder verlangt, kann von niemandem erlangt werden dessen Geist nicht durch die Gnade des Sadguru zur Ruhe gekommen ist. Suchen Sie deshalb diese Gnade mit aller Macht.“ (Ramana Maharshi, Sei was Du bist, S. 127)

„Das Selbst manifestiert sich äußerlich als Guru, wenn sich die Notwendigkeit ergibt , sonst ist er immer innen vorhanden und tut was nötig ist.“ (Ramana Maharshi, Sei was Du bist, S.124)
„Betrachten Sie den als Ihren Guru, mit dem Sie übereinstimmen. Der, zu dem Sie volles Vertrauen haben, ist Ihr Guru.“ (Ramana Maharshi, Sei was Du bist, S. 122)
Der Guru ist das Selbst. Manchmal ist ein Mensch mit seinem Leben unzufrieden, und er sucht die Befriedigung seiner Wünsche durch Beten zu Gott zu erreichen. Sein Geist wird langsam geläutert, bis es ihn verlangt, Gott zu erkennen, nicht um seine weltlichen Wünsche zu befriedigen, sondern um seine Gnade zu erlangen. Dann beginnt Gottes Gnade sich zu manifestieren. Gott nimmt die Form eines Guru an und erscheint dem Strebenden; er lehrt ihn die Wahrheit und läutert durch das Beisammensein mit ihm seinen Geist. Der Gottesverehrer gewinnt Kraft und ist in der Lage, sich nach innen zu wenden. Durch Meditation wird sein Geist beruhigt, und die dann eintretende Stille ist das Selbst. Der Guru ist sowohl außen wie auch innen. Von außen stößt er den Geist an, so daß er sich nach innen wendet. Von innen zieht er den Geist zum Selbst hin. Das ist die Gnade des Guru. Es besteht kein Unterschied zwischen Gott, dem Guru und dem Selbst. (Ramana Maharshi, Sei was Du bist, S. 119)

Gott ist immanant und hat in seiner Gnade Mitleid mit dem Strebenden und manifestiert sich gemäß dessen Entwicklung. Der Anbetende glaubt, ein Mensch zu sein, und erwartet eine Beziehung zwischen zwei Körpern. Aber der Guru, der Gott oder das inkarnierte Selbst ist, arbeitet von innen. Er hilft dem Menschen, seine Irrtümer zu erkennen, und führt ihn auf den richtigen Weg, bis er das Selbst verwirklicht hat.“ (Ramana Maharshi, Sei was Du bist, S. 120)
Befreiung ist nicht außerhalb von Ihnen, sie ist nur innen. Wenn ein Mensch Erlösung erstrebt, zieht ihn der der innere Guru nach innen, und der äußere Guru drängt ihn in das Selbst. Das ist die Gnade des Guru. (Ramana Maharshi, Sei was Du bist, S. 122)

„Der Guru ist unbedingt notwendig. Die Upanischaden sagen, dass nur ein Guru den Menschen aus dem Dschungel von Intellekt und Sinneswahrnehmung herausführen kann. Ein Guru ist also notwendig.“ (Ramana Maharshi, Sei was Du bist, S.123)
“Will man das wahre Wesen oder die Form des Guru erkennen, so muß man erst lernen, das ganze Universum als Form des Guru (Guru-Rupam) zu sehen.“ (Ramana Maharshi, Sei was Du bist, S.122)

“Der Guru ist nur einer. Er ist nicht körperlich. Solange es Schwäche gibt, ist Unterstützung notwendig.“ (Ramana Maharshi, Sei was Du bist, S. 123)
„Wenn jemand aufgrund von seltener, intensiver und überquellender Liebe dem Guru ganz und gar vertraut, dann ist er frei von Leid und lebt in der Welt wie Indra, der König der Götter“ (Ramana Maharshi, Sei was Du bist, S. 127)
Was die Gnade anbelangt, so ist die Gnade in Ihnen. Wenn sie außerhalb wäre, wäre sie nutzlos. Das Selbst ist die Gnade. Sie sind nie außerhalb ihres Einflussbereiches. Gnade ist immer vorhanden. (Ramana Maharshi, Sei was Du bist, S. 127)

“Ohne die Gnade des Guru kann weder Leidenschaftslosigkeit noch Erkenntnis der Wahrheit erlangt werden.“
Wo ist der Guru? – Innen.
„ O Meister, der in allen Inkarnationen meiner Vergangenheit in mir war und der sich schließlich als menschliches Wesen offenbarte, um die Sprache zu sprechen, die ich verstehen kann und um mich zu führen.“

Gott , Gnade und Guru bedeuten dasselbe, und zwar etwas, das allem innewohnt und ewig ist. „Wenn der Jünger sich dem Meister ausliefert, so bedeutet das, dass er keine Spur von Individualität zurückbehält; damit ist keine Ursache mehr vorhanden , sich elend zu fühlen. Das ewige Sein ist ausschließlich Glückseeligkeit. Das wird dann offenbar.“ (Ramana Maharshi, Gespräche des Weisen vom Berge Arunachala, S. 317)
„Dieses falsche muss verschwinden. Seine Vernichtung ist die Frucht des Dienstes für den Guru.“
„Die Verwirklichung ist ewig und wird nicht erst durch den Guru neu hervorgerufen. Er hilft bei der Beseitigung des Nichtwissens, das ist alles.“
„Der Guru ruft die Selbst-Verwirklichung nicht hervor. Er entfernt nur die Hindernisse. Das Selbst ist immer verwirklicht.“
Solange Sie sich für diese Person halten, glauben Sie an Gott. Wenn Sie zu ihm beten, kommt Er als Guru zu Ihnen. Wenn Sie dem Guru dienen, offenbart Er sich als das Selbst.
Der äußerlich sichtbare Meister veranlasst den Geist, sich nach innen zu wenden.


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4 Kommentare zu “Was ist der Guru? Zitate von Ramana Maharshi”
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Ist es nicht so, dass der Geist hinterher hinkt? Als sei er fußlahm? (und das hat jetzt nichts mit der EM zu tun ... ). Ist es nicht so, dass von einem einzigen Moment an ... alles, wirklich alles, anders ist? Dass sich durch eine wahre Begegnung mit Madhukarji alles verändert? Es kein zurück mehr gibt? Keine Frage nach dem: was, wie war ich vorher? Der Honig, einmal gekostet, wird zum Süßestem, dem aller erstrebenswertesten Zustand der Welt? Alles andere verliert an Kraft, an Bedeutung ... nur Stille, tief empfundene Stille ... that´s, what we are looking for. Ich hätte diese Sehnsucht nicht für mich formulieren können, bevor ich Madhukar traf. Welch Gnade. Welche große, große Gnade und Liebe! Mehr, als ich jemals für mein Leben erwarten konnte. Ich bin so, so, so dankbar!
Christine
Besser kann man diese Liebe wirklich nicht beschreiben. Danke Christine
Ich schätze, wir können nicht achtsam genug sein ... das EGO ist schlau, hinterhältig, klebrig ... und tritt in vielen Verkleidungen auf. Seine beste Verkleidung mag vielleicht die vermeintlich erlangte EGOLOSIGKEIT sein, die so unter Umständen lange unbemerkt zum EGOSCHMUCK wird!?!
"Die Zeiten sind vorbei, da du mich unterdrücken konntest. Nun seh´ich dich! Wohin willst du entkommen? Ich habe deinen unverschämten Hochmut durchschaut!"
(Zitat aus dem Bodhicharyavatara)
Beitrag von: Anna O. Nyma