Frühlingsgruß des Meisters

„Kannst Du das Ewige nicht sehen?“, fragte die Sängerin (im Song „Eternity“ von der CD „Freedom here and now“). Denn sehen Sie die Ewigkeit und erkennen Sie, dass Sie Ewigkeit sind, dann ist Gelassenheit hier. Und wenn Gelassenheit hier ist, ist formlose Liebe hier, Freude. Weil in der Ewigkeit alles erscheint und vergeht - wie der Schnee, der kommt und geht. Die Verhaftung an vorübergehende Formen, an die Schneemänner, die erschaffen sind, führt zu Leid. Wie ein Kind, das beginnt zu weinen, wenn dem Schneemann die Rübe herunterfällt und das Kohlenauge herausplumpst weil die Augenhöhle weg schmilzt. Auch dieser Körper schmilzt weg. Es ist ein Brunnen von Freude – für manche ein Brunnen von Leid - aber er schmilzt weg. Das zu wissen, dass Sie nicht dieser Körper sind und nicht die verändernden Zustände – ist Freiheit. Und Verhaftung mit den Zuständen ist Gefangenschaft. Wer Sie sind ist jenseits von Freiheit und Gefangenschaft.

Madhukar, 10.4.2009

3 Kommentare zu “Frühlingsgruß des Meisters”
  1. # Anonymous Anonym

    Herzvoller Dank für all diese unzähligen Erinnerungen DA-RAN!! ....eine Endlosschleife, das nichts fehlt und nie etwas fehlen wird oder jemals gefehlt hat! Wie einfach sich diese Worte schreiben und lesen lassen.....spürbar, gesunde Frische entrinnt dieser schwingenden Klarheit :-)

    with LoVe  

  2. # Anonymous Anonym

    Danke, danke, danke, immer wieder danke, geliebter Guruji, welch Gnade Ihnen begegnet zu SEIN!
    Jedes Wort von Ihnen ist göttlicher Nektar, humorvolle, klare PRÄSENZ, in der Schmelzen zum Genuß wird...
    LOVE Renate  

  3. # Anonymous Andreas

    We must let go of the life we have
    planned so as to accept the one that is waiting for us.  

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