Götter und Dämonen
1 Comments Published by Madhukar Organisation on Dienstag, 19. Januar 2010 at 09:56.
Götter und Dämonen stritten ständig miteinander und da viele von ihnen in den Kämpfen umkamen baten sie Vishnu um Hilfe. Vishnu schlug den Göttern ein Bündnis mit den Dämonen vor, um Amrita, das Getränk der Unsterblichkeit, aus dem Milchozean zu erlangen. Um den Berg Meru wanden sie als Seil die Schlange Vasuki und machten ihn so zum Quirl. Die Götter zogen am Schwanz, die Dämonen am Kopf. Lange zeichnete sich kein Erfolg ab und der Berg drohte sogar im Ozean zu versinken. Da nahm Vishnu die Form einer riesigen Schildkröte (Kurma)an und kroch unter den Berg, um ihn auf seinem Rücken langsam aus dem Wasser zu heben und zu stützen.
Mit dem Quirl aus Berg und Schlange rührten die Verbündeten das Wasser weiter, bis dieses schließlich so weiß wie Milch wurde. Doch plötzlich drohte ein schreckliches, aus dem Wasser aufsteigendes Gift alle zu vernichten. Shiva eilte zu Hilfe und trank das Gift Halahala bis zum letzten Tropfen aus. Seitdem ist sein Hals „nil", d.h. blau, und darum nennt man ihn auch „Nilakanta“ ("der mit dem blauen Hals").Das Quirlen konnte weitergehen und nacheinander erschienen aus dem milchigweißen Ozean verschiedene göttliche Schätze und Kostbarkeiten. So stieg auch Lakshmi, Göttin des Glücks und des Wohlstandes strahlend schön auf einer Lotusblüte aus dem Milchozean und wurde mit Vishnu wiedervereint.
Schließlich tauchte aus dem Wasser die Gestalt eines dunklen, jungen Mannes auf, reich geschmückt mit Juwelen und mit einer Blütenkette um den Hals. Es war Dhanvantari, der Arzt der Götter und Ursprung jeder Heilkunst. In seiner Hand hielt er wonach sich alle sehnten, einen großen Krug mit Amrita, dem Getränk der Unsterblichkeit.

Hatten Götter und Dämonen bis jetzt zusammen gearbeitet, begann nun wieder Streit(der 12 Tage gedauert haben soll). Die Dämonen wollten das kostbare Getränk gierig an sich reißen.
Da erschien Vishnu, in Gestalt einer äußerst begehrenswerten jungen Frau, Mohini. Freundlich lächelnd erbot sich die Schöne, Amrita an alle zu verteilen. Durch einen Trick jedoch verabreichte sie nur den Göttern das Elixier, die in ihrer Verliebtheit unaufmerksamen Dämonen dagegen gingen leer aus.
Doch einer der Dämonen, Rahu, hatte sich misstrauisch unter die Götter gemischt, um auch einen Tropfen zu erhalten. Sonne und Mond verrieten ihn und Vishnu/Mohini schlug mit der Wurfscheibe blitzschnell Rahus Kopf ab, noch bevor das Amrita, das er gerade geschluckt hatte, den Körper erreichen konnte. So wurde nur sein Kopf unsterblich, der Körper fiel leblos zur Erde. Seither will Rahu sich an Sonne und Mond rächen, indem er immer wieder versucht, sie zu verschlucken. Auf der Erde lässt sich das als Sonnen- oder Mondfinsternis beobachten.
Dämonen und Götter zankten sich um den Besitz des Gefäßes, bis schließlich Garuda, das Reittier Vishnus, mit dem göttlichen Trank davonflog. Dabei fielen vier Tropfen des kostbaren Inhaltes auf eben jene vier Städte, in denen das Fest gefeiert wird. 12 Tage lang zankten sich Dämonen und Götter um den Besitz des Amrita. 12 Tage lang weilten die Götter auf Mrutylok (Erde). 12 Tage der Götter entsprechen 12 Menschenjahren, so kommt es zu dem 12er-Rhythmus. Einer anderen Version zufolge entriß ein Vogel (Krähe) den Dämonen den Trank und flog mit ihm davon, wobei er an den vier Orten ausruhte.
Da erschien Vishnu, in Gestalt einer äußerst begehrenswerten jungen Frau, Mohini. Freundlich lächelnd erbot sich die Schöne, Amrita an alle zu verteilen. Durch einen Trick jedoch verabreichte sie nur den Göttern das Elixier, die in ihrer Verliebtheit unaufmerksamen Dämonen dagegen gingen leer aus.
Doch einer der Dämonen, Rahu, hatte sich misstrauisch unter die Götter gemischt, um auch einen Tropfen zu erhalten. Sonne und Mond verrieten ihn und Vishnu/Mohini schlug mit der Wurfscheibe blitzschnell Rahus Kopf ab, noch bevor das Amrita, das er gerade geschluckt hatte, den Körper erreichen konnte. So wurde nur sein Kopf unsterblich, der Körper fiel leblos zur Erde. Seither will Rahu sich an Sonne und Mond rächen, indem er immer wieder versucht, sie zu verschlucken. Auf der Erde lässt sich das als Sonnen- oder Mondfinsternis beobachten.
Dämonen und Götter zankten sich um den Besitz des Gefäßes, bis schließlich Garuda, das Reittier Vishnus, mit dem göttlichen Trank davonflog. Dabei fielen vier Tropfen des kostbaren Inhaltes auf eben jene vier Städte, in denen das Fest gefeiert wird. 12 Tage lang zankten sich Dämonen und Götter um den Besitz des Amrita. 12 Tage lang weilten die Götter auf Mrutylok (Erde). 12 Tage der Götter entsprechen 12 Menschenjahren, so kommt es zu dem 12er-Rhythmus. Einer anderen Version zufolge entriß ein Vogel (Krähe) den Dämonen den Trank und flog mit ihm davon, wobei er an den vier Orten ausruhte.
1 Kommentare zu “Götter und Dämonen”
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Vielen Dank Sanaka, ich fragte mich was wohl Kumbh Mela heisst, dass hat wohl in deinem Herzen geklingelt.
Herzlichst Nicole